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Bildungsgutschein-Antrag Jobcenter Deutschland

Bildungsgutschein-Antrag Jobcenter Deutschland

[Antragsteller Name] [Anschrift] Tel.: [Telefon] E-Mail: [Email] Kundennummer: [Kundennummer]

An [Betreuende Stelle]

[Antrags Ort], den [Antrags Datum]

ANTRAG AUF AUSSTELLUNG EINES BILDUNGSGUTSCHEINS

gemäß SGB III §§ 81, 82, 87 (Förderung beruflicher Weiterbildung)

1. ANGABEN ZUR PERSON

Name: [Antragsteller Name] Geburtsdatum: [Geburtsdatum] Anschrift: [Anschrift] Kundennummer: [Kundennummer]

Grundlage der Förderung: [Foerdergrundlage]

Beratungsgespräch am: [Beratungsgespraech Datum] Arbeitsvermittler/in: [Vermittler Name]

2. GEWÜNSCHTE WEITERBILDUNGSMASSNAHME

Bezeichnung der Maßnahme: [Massnahme Bezeichnung]

Angestrebter Abschluss: [Abschluss]

Weiterbildungsträger:

Name: [Traeger Name] Anschrift: [Traeger Anschrift] AZAV-Zulassungsnummer: [Azav Zulassungsnummer]

Geplanter Beginn: [Massnahme Beginn] Geplantes Ende: [Massnahme Ende] Gesamtkosten: [Massnahme Kosten] EUR

3. BEGRÜNDUNG DER NOTWENDIGKEIT (§ 82 SGB III)

Aktuelle berufliche Situation:

[Berufliche Ausgangssituation]

Nachfrage nach dem Zielberuf in der Region:

[Zielberuf Nachfrage]

4. ERKLÄRUNG

Ich beantrage die Ausstellung eines Bildungsgutscheins für die oben bezeichnete Weiterbildungsmaßnahme gemäß SGB III §§ 81 ff. Ich erkläre, dass die angegebenen Informationen vollständig und wahrheitsgemäß sind. Mir ist bekannt, dass ich verpflichtet bin, alle wesentlichen Änderungen (Beschäftigungsaufnahme, Abbruch der Maßnahme, Adressänderung) unverzüglich der betreuenden Stelle mitzuteilen. Ich habe zur Kenntnis genommen, dass ein unentschuldigter Abbruch der Weiterbildungsmaßnahme zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld nach § 159 SGB III führen kann.

[Antrags Ort], den [Antrags Datum]

[Antragsteller Name]

Unterschrift: _________________________

Antragsteller/in

________________

Signature

Betreut von Vladislav Sergienko, Gründer·Vorlage zuletzt geändert: ·Fehler melden

Was ist Bildungsgutschein-Antrag Jobcenter Deutschland?

Der Bildungsgutschein in Deutschland funktioniert als Gutschein-System: Das Jobcenter oder die Agentur für Arbeit stellt nach einem Beratungsgespräch und positiver Prüfung der Förderungsvoraussetzungen einen Gutschein aus, der beim Träger einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme eingelöst werden kann. Der Träger muss nach der Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung (AZAV) zertifiziert sein und die konkrete Maßnahme muss eine Trägerzulassung nach AZAV durch eine fachkundige Stelle (zum Beispiel CERTQUA, TÜV Rheinland, DQS) besitzen. Ohne AZAV-Zulassung des Trägers kann der Bildungsgutschein nicht eingelöst werden. Die AZAV-Pflicht ergibt sich aus § 178 SGB III in Verbindung mit der AZAV-Verordnung vom 2. April 2012 (BGBl. I S. 504).

Der Bildungsgutschein deckt in der Regel die gesamten Lehrgangskosten (Kursgebühren, Prüfungsgebühren, Lernmittel) sowie ggf. Fahrkosten und Kosten der auswärtigen Unterbringung (§ 83 SGB III). Während der geförderten Weiterbildungsmaßnahme beziehen Arbeitslose weiterhin Arbeitslosengeld I (§ 136 ff. SGB III) oder Bürgergeld (§ 19 ff. SGB II). Beschäftigte, die eine Weiterbildung nach dem Qualifizierungschancengesetz (Änderung des SGB III vom 1. Januar 2019) erhalten, können ergänzend Qualifizierungsgeld nach § 82a SGB III (eingeführt durch das Weiterbildungsgesetz 2023) erhalten, wenn der Arbeitgeber für die Weiterbildungszeit auf das Arbeitsentgelt verzichtet.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) administriert das Bildungsgutschein-System bundesweit. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) evaluiert die Wirksamkeit der geförderten Weiterbildungsmaßnahmen und veröffentlicht regelmäßig Studien zu Eingliederungsquoten. Die Berufsberatung der BA im Berufsinformationszentrum (BIZ) unterstützt Antragsteller bei der Auswahl geeigneter Maßnahmen. Nach § 82 SGB III muss die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme notwendig sein — das heißt, sie muss die beruflichen Eingliederungschancen konkret verbessern und eine Ausrichtung auf den regionalen Arbeitsmarkt vorweisen. Das Jobcenter prüft die Notwendigkeit anhand der lokalen Stellenangebote und der Eingliederungsaussichten der Antragstellerin oder des Antragstellers.

Wann brauchen Sie Bildungsgutschein-Antrag Jobcenter Deutschland?

Ein Bildungsgutschein-Antrag in Deutschland wird in folgenden Situationen benötigt:

**Arbeitslosigkeit:** Wer Arbeitslosengeld I nach §§ 136 ff. SGB III bezieht und durch berufliche Weiterbildung seine Eingliederungschancen verbessern möchte, kann beim zuständigen Arbeitsagenturbezirk einen Bildungsgutschein beantragen. Voraussetzung: Die Weiterbildungsmaßnahme muss notwendig sein und in einer AZAV-zertifizierten Einrichtung stattfinden.

**Bürgergeld (SGB II):** Bürgergeld-Bezieher, die beim Jobcenter gemeldet sind, können nach § 16 Abs. 1 SGB II i.V.m. SGB III §§ 81 ff. einen Bildungsgutschein erhalten. Das Jobcenter prüft die Fördernotwendigkeit im Rahmen der Eingliederungsvereinbarung (EGV) nach § 15 SGB II. Der Bildungsgutschein kann in der Eingliederungsvereinbarung als konkrete Fördermaßnahme vereinbart werden.

**Drohende Arbeitslosigkeit:** Beschäftigte, bei denen Arbeitslosigkeit droht (zum Beispiel durch betriebliche Umstrukturierung, Berufsunfähigkeit aufgrund körperlicher Einschränkungen, technologischen Wandel im Betrieb), können nach § 82 SGB III ebenfalls einen Bildungsgutschein erhalten. Die Arbeitsvermittlerin oder der Arbeitsvermittler der Agentur für Arbeit prüft das Vorliegen der Voraussetzungen.

**Berufsrückkehr nach Elternzeit oder Pflege:** Personen, die nach einer Familienphase (Elternzeit, Pflege von Angehörigen) in den Beruf zurückkehren und deren Qualifikation veraltet ist, können einen Bildungsgutschein beantragen. Das Qualifizierungschancengesetz (Änderung SGB III 2019) hat die Möglichkeiten für Beschäftigte deutlich erweitert.

**Berufsausbildung und Umschulung:** Wer eine vollqualifizierende Umschulung in einem neuen Ausbildungsberuf anstrebt (Umschulung nach § 81 Abs. 2 SGB III), benötigt einen Bildungsgutschein, der die gesamte Umschulungsdauer (in der Regel zwei Drittel der regulären Ausbildungszeit) finanziert. Zuständige Kammern: Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer (HWK) oder staatliche Prüfungsbehörden.

**Anpassungsqualifizierung bei Digitalisierung:** Das Weiterbildungsgesetz 2023 (BGBl. 2023 I Nr. 101) hat neue Fördermöglichkeiten für Beschäftigte in Transformationsbranchen eingeführt. Das Qualifizierungsgeld nach § 82a SGB III ist ein neues Instrument für Beschäftigte, die von erheblichem betrieblichem Strukturwandel betroffen sind und deren Arbeitgeber auf Lohnzahlung verzichtet.

Was gehört in Ihr Bildungsgutschein-Antrag Jobcenter Deutschland?

Ein vollständiger Bildungsgutschein-Antrag in Deutschland enthält folgende Kernbestandteile:

**Persönliche Angaben und Beratungsgespräch:** Vor der formellen Antragstellung ist ein persönliches Beratungsgespräch mit der zuständigen Arbeitsvermittlerin oder dem Arbeitsvermittler bei der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter verpflichtend. Das Beratungsgespräch dient der Prüfung der Fördervoraussetzungen nach § 82 SGB III. Ohne Beratungsgespräch wird kein Bildungsgutschein ausgestellt. Das BIBB und die BA empfehlen, das Gespräch so früh wie möglich zu suchen.

**Eingliederungsvereinbarung (EGV):** Bürgergeld-Bezieher schließen mit dem Jobcenter eine Eingliederungsvereinbarung nach § 15 SGB II ab. Die EGV legt die konkreten Schritte zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt fest, einschließlich der Teilnahme an einer Weiterbildungsmaßnahme. Der Bildungsgutschein kann als konkrete Maßnahme in der EGV vereinbart werden.

**Nachweis der Notwendigkeit:** Der Antragsteller muss begründen, warum die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme notwendig ist (§ 82 SGB III). Das Jobcenter prüft, ob die Maßnahme die beruflichen Eingliederungschancen konkret verbessert und dem regionalen Arbeitsmarkt entspricht. Nachweise über bisherige Berufserfahrung, Qualifikation und aktuelle Stellenmarktlage sind hilfreich.

**AZAV-zertifizierter Träger und Maßnahme:** Der Bildungsgutschein kann nur bei einem nach AZAV zertifizierten Träger eingelöst werden. Die Zertifizierung erfolgt durch eine fachkundige Stelle, zum Beispiel CERTQUA (Gesellschaft der Deutschen Wirtschaft mbH), TÜV Rheinland Cert GmbH oder DQS GmbH. Die Maßnahme selbst muss ebenfalls eine Trägerzulassung besitzen. Das Portal KURSNET der Bundesagentur für Arbeit listet alle zertifizierten Träger und Maßnahmen bundesweit.

**Maßnahmeninhalt und Abschlusszertifikat:** Der Bildungsgutschein spezifiziert die geförderte Maßnahme, deren Dauer und das angestrebte Abschlusszertifikat. Anerkannte Abschlüsse (IHK-Prüfung, HWK-Gesellenprüfung, staatlich anerkannte Berufsabschlüsse) erhöhen die Erfolgschancen der Bewilligung. Das BIBB führt ein Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe.

**Frist des Bildungsgutscheins:** Nach § 87 Abs. 3 SGB III ist der Bildungsgutschein befristet, in der Regel auf drei Monate. Der Antragsteller muss in dieser Zeit eine geeignete Maßnahme finden und den Gutschein beim Träger einlösen. Eine Verlängerung ist auf Antrag möglich.

Das Portal forms-legal.com stellt dieses Antragsformular für den Bildungsgutschein als strukturierte Vorlage bereit. Verwandte Dokumente: de-bürgergeld-antrag (Bürgergeld-Antrag) sowie de-arbeitslosengeld-antrag (ALG-I-Antrag) für die Grundsicherung.

So füllen Sie Ihr Bildungsgutschein-Antrag Jobcenter Deutschland aus

Den Bildungsgutschein-Antrag in Deutschland stellen Sie Schritt für Schritt:

**Schritt 1 — Beratungstermin vereinbaren:** Rufen Sie die Agentur für Arbeit (0800 4 5555 00, kostenfrei) oder das zuständige Jobcenter an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Alternativ: Online-Terminbuchung über arbeitsagentur.de. Das Beratungsgespräch ist Voraussetzung für den Bildungsgutschein. Ohne persönliches Gespräch wird kein Gutschein ausgestellt.

**Schritt 2 — Unterlagen vorbereiten:** Bringen Sie zum Beratungsgespräch mit: Personalausweis oder Reisepass, Lebenslauf mit lückenloser Darstellung des beruflichen Werdegangs, Nachweise über bisherige Ausbildungen und Qualifikationen (Zeugnisse, Zertifikate), Nachweise über aktuelle Bewerbungsaktivitäten und konkrete Informationen über die angestrebte Weiterbildungsmaßnahme (Träger, Inhalt, Dauer, Kosten).

**Schritt 3 — Maßnahme recherchieren:** Nutzen Sie das KURSNET-Portal der Bundesagentur für Arbeit (kursnet.arbeitsagentur.de) zur Suche nach AZAV-zertifizierten Maßnahmen. Filtern Sie nach Förderbarkeit (Bildungsgutschein möglich). Kontaktieren Sie den gewünschten Träger vorab und klären Sie, ob die Maßnahme AZAV-zugelassen ist.

**Schritt 4 — Antragsgespräch:** Im Beratungsgespräch erläutern Sie Ihre berufliche Situation, die angestrebte Maßnahme und begründen Sie die Notwendigkeit. Die Arbeitsvermittlerin oder der Arbeitsvermittler prüft die Fördervoraussetzungen nach § 82 SGB III und die Notwendigkeit der Maßnahme für Ihre Eingliederung.

**Schritt 5 — Bildungsgutschein erhalten und einlösen:** Bei positiver Entscheidung erhalten Sie den Bildungsgutschein mit dem Namen der Maßnahme, dem Träger, der Förderdauer und der Frist. Reichen Sie den Gutschein beim AZAV-zertifizierten Träger ein. Der Träger meldet den Beginn der Maßnahme der Agentur für Arbeit. Die Kosten werden direkt zwischen Jobcenter und Träger abgerechnet.

**Schritt 6 — Während der Maßnahme:** Führen Sie Ihre Bewerbungsaktivitäten weiter (falls verpflichtet). Bleiben Sie in Kontakt mit der Arbeitsvermittlung. Melden Sie Änderungen unverzüglich (Abbruch, Krankheit, neue Beschäftigung). Ein unentschuldigter Abbruch kann zur Rückforderung der Förderung führen.

Häufige Fehler bei Ihrem Bildungsgutschein-Antrag Jobcenter Deutschland

Häufige Fehler beim Bildungsgutschein-Antrag in Deutschland:

**Maßnahme ohne AZAV-Zulassung ausgewählt:** Der häufigste Fehler: Der Antragsteller wählt eine Weiterbildung aus, ohne vorab zu prüfen, ob der Träger AZAV-zertifiziert ist und die konkrete Maßnahme eine Trägerzulassung besitzt. Ein Bildungsgutschein kann nur bei AZAV-zertifizierten Trägern eingelöst werden (§ 87 SGB III i.V.m. § 178 SGB III und AZAV). Prüfen Sie vor dem Beratungsgespräch die AZAV-Zertifizierung im KURSNET-Portal.

**Kein Beratungsgespräch vor Maßnahmenbeginn:** Wer mit der Weiterbildung beginnt, bevor der Bildungsgutschein ausgestellt wurde, erhält keine rückwirkende Förderung. Der Gutschein muss vor Beginn der Maßnahme ausgestellt und beim Träger eingereicht werden. Ohne gültigen Gutschein gibt es keine Erstattung der Kursgebühren.

**Maßnahme entspricht nicht dem regionalen Arbeitsmarkt:** Das Jobcenter prüft nach § 82 SGB III, ob die angestrebte Maßnahme die Eingliederungschancen konkret verbessert. Maßnahmen, die zu einem Beruf führen, der in der Region kaum nachgefragt wird, werden abgelehnt. Recherchieren Sie vorab die Stellenangebote im JOBBÖRSE-Portal der BA für Ihren Zielberuf.

**Frist des Bildungsgutscheins verpasst:** Der Bildungsgutschein ist befristet (§ 87 Abs. 3 SGB III, in der Regel 3 Monate). Wer in dieser Zeit keine geeignete Maßnahme findet oder den Gutschein nicht einlöst, verliert den Förderanspruch. Eine Verlängerung ist möglich, muss aber vor Ablauf der Frist beantragt werden.

**Unentschuldigter Abbruch der Maßnahme:** Ein unentschuldigter Abbruch der Weiterbildungsmaßnahme kann zu einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld nach § 159 SGB III führen und zur Rückforderung bereits ausgezahlter Leistungen. Melden Sie Probleme sofort der Agentur für Arbeit oder dem Jobcenter. Bei Krankheit: ärztliches Attest einreichen.

**Beschäftigung während der Maßnahme nicht gemeldet:** Wer während der geförderten Weiterbildung eine Beschäftigung aufnimmt, muss dies sofort der Agentur für Arbeit melden. Andernfalls droht eine Rückforderung zu Unrecht bezogener Leistungen und ggf. strafrechtliche Konsequenzen wegen Leistungsmissbrauchs nach § 263 StGB.

Quellen und Zitate

Gesetzliche Zitate verlinken auf offizielle Regierungsquellen.

  1. § 178 SGB IIIDE official
  2. § 83 SGB IIIDE official
  3. § 82a SGB IIIDE official
  4. § 82 SGB IIIDE official
  5. § 15 SGB IIDE official
  6. § 87 SGB IIIDE official
  7. § 159 SGB IIIDE official

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Gesetzesreferenzierte Vorlage — Vorlage zuletzt geändert Juni 2026

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