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Annual Leave Request Form (Germany)

Annual Leave Request Form Germany

Antrag auf Erholungsurlaub — BUrlG §1, §3, §7

URLAUBSANTRAG

(Antrag auf Erholungsurlaub gemäß BUrlG §1 und §7)

Unternehmen: [Firmenname]

Angaben zum Arbeitnehmer

Name: [Arbeitnehmername]

Stellenbezeichnung: [Stellenbezeichnung]

Abteilung: [Abteilung]

Personalnummer: [Personalnummer]

Beantragter Urlaub

Art des Urlaubs: [Urlaubsart]

Urlaubsbeginn: [Urlaubsbeginn]

Urlaubsende: [Urlaubsende]

Anzahl Urlaubstage: [Urlaubstage] Arbeitstage

Urlaubskonto

Gesamter Jahresurlaubsanspruch: [Jahresanspruch] Tage

Bereits genommene Urlaubstage: [Bereits genommen] Tage

Beantragter Urlaub: [Urlaubstage] Tage

Verbleibender Resturlaub: [Restanspruch] Tage

[Ort], [Antragsdatum]

Unterschrift Arbeitnehmer:

___________________________

[Arbeitnehmername]

Entscheidung des Arbeitgebers

[ ] Genehmigt [ ] Abgelehnt

Begründung bei Ablehnung (Pflichtangabe nach BUrlG §7 Abs. 1): ___________________________

Ort, Datum: ___________________________

Unterschrift Vorgesetzter / Personalabteilung:

___________________________

Arbeitnehmer

[Arbeitnehmername]

Signature

Date: ________________

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What Is a Annual Leave Request Form (Germany)?

Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt nach BUrlG §3 Abs. 1 vierundzwanzig Werktage pro Jahr bei einer Sechstagewoche, was bei einer Fünftagewoche zwanzig Arbeitstagen entspricht. Tarifverträge und Arbeitsverträge sehen häufig großzügigere Regelungen vor — in der deutschen Praxis sind 28 bis 30 Urlaubstage üblich. Der Anspruch entsteht erstmals nach einer Wartezeit von sechs Monaten (BUrlG §4); in der ersten Urlaubshälfte des Jahres besteht daher nur ein Teilanspruch.

Der Urlaubsantrag ist kein bloßes formelles Instrument: Er initiiert ein rechtlich geregeltes Verfahren zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Nach BUrlG §7 Abs. 1 sind die Urlaubswünsche des Arbeitnehmers zu berücksichtigen, sofern dem keine dringenden betrieblichen Belange entgegenstehen oder Urlaubswünsche anderer Arbeitnehmer, die unter sozialen Gesichtspunkten den Vorrang verdienen. Der Arbeitgeber kann Urlaub nicht einseitig festsetzen und muss den Wunsch des Arbeitnehmers beachten.

Zentrale Bedeutung hat die Übertragungsregel nach BUrlG §7 Abs. 3: Urlaub muss grundsätzlich im laufenden Urlaubsjahr genommen werden. Eine Übertragung auf das nächste Kalenderjahr ist nur gestattet, wenn dringende betriebliche oder in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe dies rechtfertigen. Der übertragene Urlaub muss dann bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden. Das Bundesarbeitsgericht (BAG 9 AZR 425/20) hat klargestellt, dass der Urlaubsanspruch nicht automatisch zum Jahresende verfällt, sondern nur dann erlischt, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer zuvor ausdrücklich auf den drohenden Verfall hingewiesen hat (EuGH C-619/16, Kreuziger).

Der Urlaubsantrag dient mehreren praktischen Zwecken: Er schafft Rechtssicherheit für beide Parteien, ermöglicht die Urlaubsplanung im Betrieb (BetrVG §87 Abs. 1 Nr. 5 bei Mitbestimmung des Betriebsrats), dokumentiert die Genehmigung und bildet die Grundlage für die Lohnfortzahlung nach BUrlG §11 (Urlaubsentgelt). Forms-legal.com stellt ein rechtssicheres Muster bereit, das die Anforderungen des BUrlG und des BAG erfüllt. Verwandte Dokumente wie die Einstellungszusage (de-einstellungszusage) und das Zwischenzeugnis (de-zwischenzeugnis) ergänzen die arbeitsrechtliche Dokumentation zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Der Urlaubsantrag muss dem Arbeitgeber rechtzeitig vor dem gewünschten Urlaubszeitraum vorgelegt werden, damit dieser die betrieblichen Abläufe planen kann. Viele Unternehmen schreiben in ihrer Betriebsordnung oder im Arbeitsvertrag eine bestimmte Vorlaufzeit vor — üblich sind zwei bis vier Wochen, in der Hochsaison auch sechs bis acht Wochen. Das Bundesurlaubsgesetz selbst schreibt keine Mindestvorlaufzeit vor; die Anforderungen richten sich nach den betrieblichen Gepflogenheiten und etwaigen Regelungen im Tarifvertrag oder in Betriebsvereinbarungen nach BetrVG §87 Abs. 1 Nr. 5.

When Do You Need a Annual Leave Request Form (Germany)?

Der Urlaubsantrag ist in Deutschland immer dann erforderlich, wenn ein Arbeitnehmer bezahlten Jahresurlaub nach BUrlG nehmen möchte. Die nachfolgenden Situationen machen einen formellen schriftlichen Antrag besonders wichtig.

Jahresurlaub im laufenden Urlaubsjahr: Der häufigste Anwendungsfall ist die Beantragung von Erholungsurlaub im laufenden Kalenderjahr. Arbeitnehmer sollten den Antrag rechtzeitig stellen, um ihren Urlaubsanspruch nach BUrlG §7 geltend zu machen und sicherzustellen, dass der Urlaub vor dem Jahresende gewährt werden kann. Der schriftliche Antrag schützt den Arbeitnehmer, wenn der Arbeitgeber später bestreitet, dass ein Urlaubswunsch geäußert wurde.

Vorplanung vor Schulferienzeiten und Hochsaison: In Zeiten erhöhter Nachfrage — Schulferien, Weihnachten, Ostern — konkurrieren mehrere Arbeitnehmer um dieselben Urlaubszeiträume. BetrVG §87 Abs. 1 Nr. 5 gibt dem Betriebsrat Mitbestimmungsrechte bei der Urlaubsplanung, und viele Unternehmen haben eine Betriebsvereinbarung über Prioritätsregeln. Der frühzeitige schriftliche Antrag sichert den Vorrang nach BUrlG §7 Abs. 1 (soziale Gesichtspunkte).

Restururlaub aus dem Vorjahr: Wurde Urlaub nach BUrlG §7 Abs. 3 ins neue Jahr übertragen, muss er bis zum 31. März des Folgejahres genommen werden. Ein formeller Antrag ist notwendig, um den Restanspruch rechtssicher geltend zu machen. Nach BAG 9 AZR 425/20 darf der Urlaub nur verfallen, wenn der Arbeitgeber den Arbeitnehmer auf den drohenden Verfall hingewiesen hat.

Sondersituationen wie Umzug, Pflege oder persönliche Notlage: BUrlG sieht keinen gesonderten Rechtsanspruch auf Urlaub aus persönlichen Gründen vor — der Anspruch basiert ausschließlich auf dem Erholungsanspruch nach BUrlG §1. Für kurzfristige persönliche Notlagen (Pflegesituationen, Erkrankung eines Kindes) gelten Sondergesetze wie das Pflegezeitgesetz (PflegeZG) oder das Kinderkrankengeldrecht (SGB V §45). Der reguläre Urlaubsantrag ist für den Jahresurlaub — nicht für diese Sondersituationen.

Nach Krankheit: Erkrankt ein Arbeitnehmer während des genehmigten Urlaubs und legt ein ärztliches Attest vor, gelten die Krankheitstage nach BUrlG §9 nicht als Urlaub. Der Arbeitnehmer muss einen neuen Urlaubsantrag für die Ersatztage stellen. Dieser Grundsatz ist in der deutschen Rechtspraxis wichtig und wurde durch den EuGH (C-277/08, Vicente Pereda) bestätigt.

What to Include in Your Annual Leave Request Form (Germany)

Ein wirksamer Urlaubsantrag in Deutschland sollte alle Informationen enthalten, die der Arbeitgeber für die Bearbeitung benötigt, und die spätere Dokumentation in der Personalakte ermöglichen. Die folgenden Bestandteile sind nach guter Praxis und Anforderungen des Bundesurlaubsgesetzes unverzichtbar.

Angaben zum Arbeitnehmer: Name, Stellenbezeichnung und Abteilung des Antragstellers sind Pflichtbestandteile. Bei größeren Unternehmen ermöglichen diese Angaben die Zuordnung zum richtigen Urlaubskonto und zur Personalakte. Die Personalnummer (Mitarbeiternummer) sollte ebenfalls angegeben werden, sofern vorhanden. Arbeitnehmer sollten sicherstellen, dass die Angaben mit denen in der Personalakte übereinstimmen.

Gewünschter Urlaubszeitraum: Der Antrag muss den Beginn und das Ende des gewünschten Urlaubs angeben — einschließlich Datum, Wochentag und Anzahl der beantragten Arbeitstage. Die genaue Berechnung ist wichtig, da nach BUrlG §3 Werktage (Montag bis Samstag) als Urlaubseinheit gelten, nicht Arbeitstage; in der Praxis werden jedoch häufig Arbeitstage (Montag bis Freitag) als Grundlage genommen, wenn dies so im Arbeitsvertrag vereinbart ist. Der Antrag sollte festlegen, ob Feiertage innerhalb des Urlaubs angerechnet werden (nach BUrlG §3 Abs. 2 werden gesetzliche Feiertage nicht angerechnet).

Verbleibender Jahresurlaubsanspruch: Viele Urlaubsantragsformulare enthalten eine Rubrik für den Resturlaubsanspruch — die Anzahl der bereits genommenen Urlaubstage im laufenden Jahr und die verbleibenden Tage. Diese Angaben erleichtern dem Arbeitgeber die Überprüfung und vermeiden Missverständnisse. Forms-legal.com hat dieses Feld in das Muster integriert, um die Transparenz zu fördern.

Genehmigungsfeld: Der Urlaubsantrag muss eine klare Spalte für die Genehmigung oder Ablehnung durch den Vorgesetzten und/oder die Personalabteilung enthalten. Die Genehmigung sollte mit Datum und Unterschrift versehen sein, damit für beide Parteien eine rechtssichere Dokumentation vorliegt. Bei Ablehnung sollte der Ablehnungsgrund vermerkt werden, da der Arbeitgeber nach BUrlG §7 Abs. 1 nur aus bestimmten Gründen ablehnen darf.

Ersatzkraft und Vertretungsregelung (optional): In manchen Betrieben ist der Antrag mit Angaben zur geplanten Vertretung verknüpft. Dies ist rechtlich nicht zwingend, aber praktisch sinnvoll, um den Arbeitgeber bei der Entscheidung zu unterstützen. Betriebsvereinbarungen nach BetrVG §88 können eine solche Anforderung vorschreiben.

Aufnahme in die Personalakte: Der genehmigte Urlaubsantrag wird als Nachweis des genommenen Urlaubs in die Personalakte aufgenommen. Er bildet die Grundlage für die Berechnung des Urlaubsentgelts nach BUrlG §11 und für die Berechnung des verbleibenden Resturlaubs. Verwandte Dokumente wie die Abmahnung (de-abmahnung-arbeitnehmer) oder das Qualifizierte Arbeitszeugnis (de-arbeitszeugnis-qualifiziert) ergänzen die Personalakte im Laufe des Arbeitsverhältnisses.

How to Fill Out Your Annual Leave Request Form (Germany)

Das Ausfüllen eines Urlaubsantrags in Deutschland ist einfach, erfordert aber Sorgfalt bei der Berechnung der Urlaubstage und der Fristen. Die folgenden Schritte leiten Arbeitnehmer durch den Prozess.

Schritt 1 — Persönliche Daten eintragen: Tragen Sie Ihren vollständigen Namen, Ihre Stellenbezeichnung, Abteilung und (sofern vergeben) Ihre Personalnummer ein. Stellen Sie sicher, dass die Daten mit Ihrer Personalakte übereinstimmen. Bei mehreren Arbeitgebern im Konzern: Geben Sie das zutreffende Unternehmen an.

Schritt 2 — Urlaubszeitraum festlegen: Tragen Sie Beginn und Ende des gewünschten Urlaubs ein. Achten Sie auf die korrekte Berechnung der Urlaubstage: Bei einer Fünftagewoche zählen die Arbeitstage Montag bis Freitag. Gesetzliche Feiertage werden nach BUrlG §3 Abs. 2 nicht als Urlaubstage angerechnet. Beispiel: Urlaub von Montag, 21. Juli, bis Freitag, 25. Juli = 5 Arbeitstage Urlaub (sofern kein gesetzlicher Feiertag dazwischen liegt).

Schritt 3 — Resturlaub berechnen: Berechnen Sie vor der Antragstellung, wie viele Urlaubstage Sie im laufenden Jahr bereits genommen haben und wie viele noch verbleiben. Bei einem Jahresanspruch von 28 Tagen und bisher genommenen 10 Tagen verbleiben 18 Tage. Übertragene Resturlaubstage aus dem Vorjahr (BUrlG §7 Abs. 3) sollten separat ausgewiesen werden, da sie bis zum 31. März des laufenden Jahres genommen werden müssen.

Schritt 4 — Antrag rechtzeitig einreichen: Reichen Sie den Antrag mindestens zwei bis vier Wochen vor dem gewünschten Urlaubsbeginn ein, oder früher wenn dies Ihr Arbeitsvertrag oder eine Betriebsvereinbarung nach BetrVG §87 Abs. 1 Nr. 5 vorschreibt. In Ferienzeiten und an betrieblich bekannten Spitzenzeiten deutlich früher.

Schritt 5 — Genehmigung abwarten und dokumentieren: Warten Sie die schriftliche Genehmigung ab, bevor Sie den Urlaub antreten. Ein genehmigter Urlaubsantrag ist die wichtigste Grundlage für Ihren Urlaubsschutz. Bewahren Sie eine Kopie des genehmigten Antrags auf. Falls der Antrag abgelehnt wird, hat der Arbeitgeber nach BUrlG §7 Abs. 1 i.V.m. BAG-Rechtsprechung (BAG 9 AZR 425/20) nur begrenzte Ablehnungsgründe.

Common Mistakes to Avoid in Your Annual Leave Request Form (Germany)

Arbeitnehmer und Arbeitgeber machen beim Urlaubsantrag häufig Fehler, die zu Konflikten und arbeitsgerichtlichen Auseinandersetzungen führen können. Die folgenden Fehler sollten vermieden werden.

Fehlerhafte Urlaubstagberechnung: Der häufigste Fehler ist die Verwechslung von Werktagen (Montag bis Samstag) und Arbeitstagen (Montag bis Freitag). Nach BUrlG §3 Abs. 1 wird der gesetzliche Mindesturlaub in Werktagen berechnet. Wer bei einer Fünftagewoche 24 Werktage als Arbeitstage interpretiert, erhält weniger Urlaub als gesetzlich vorgesehen. Arbeitnehmer sollten prüfen, ob ihr Arbeitsvertrag Urlaub in Werktagen oder Arbeitstagen gewährt und entsprechend rechnen.

Zu späte Antragstellung: Viele Arbeitnehmer beantragen Urlaub zu kurzfristig, insbesondere in der Hauptsaison. Wenn der Arbeitgeber dann mit Verweis auf dringende betriebliche Belange (BUrlG §7 Abs. 1) ablehnt, sind die Urlaubspläne gefährdet. Eine frühzeitige Antragstellung — mindestens vier bis sechs Wochen vor Ferienzeiten — schützt vor solchen Situationen.

Resturlaubsverlust durch mangelnde Überwachung: Arbeitnehmer verlieren häufig Urlaubstage, weil sie nicht rechtzeitig bemerken, dass Resturlaub zum 31. März des Folgejahres verfällt (BUrlG §7 Abs. 3). Seit dem EuGH-Urteil Kreuziger (C-619/16) und BAG 9 AZR 425/20 muss der Arbeitgeber zwar auf den drohenden Verfall hinweisen, aber Arbeitnehmer sollten selbst ihren Resturlaubsstand überwachen und frühzeitig beantragen.

Fehlende schriftliche Genehmigung: Einige Arbeitnehmer treten den Urlaub an, ohne eine schriftliche Genehmigung erhalten zu haben, auf Basis einer mündlichen Zusage. Im Streitfall kann dies problematisch sein. Der genehmigte schriftliche Urlaubsantrag ist das rechtssicherste Instrument zur Dokumentation der Urlaubsgewährung.

Arbeitgeber: Automatischen Urlaubsverfall annehmen ohne Hinweis: Arbeitgeber, die glauben, Restuurlaub verfalle automatisch zum Jahresende oder am 31. März, ohne den Arbeitnehmer ausdrücklich darauf hingewiesen zu haben, riskieren, dass der Anspruch fortbesteht. Nach BAG 9 AZR 425/20 ist der Nachweis, dass der Arbeitnehmer in die Lage versetzt wurde, den Urlaub zu nehmen und auf den Verfall hingewiesen wurde, Voraussetzung für den Verfall.

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