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Job Offer Letter Germany (Einstellungszusage)

Job Offer Letter Germany

Verbindliches Arbeitsangebot — BGB §145, NachwG §2

EINSTELLUNGSZUSAGE

(Verbindliches Arbeitsangebot gemäß BGB §145)

[Firmenname]

[Firmenanschrift]

An:

[Bewerbername]

[Bewerberadresse]

[Ausstellungsort], [Ausstellungsdatum]

Betreff: Einstellungszusage für die Position [Stellenbezeichnung]

Sehr geehrte/r [Bewerbername],

wir freuen uns, Ihnen hiermit ein verbindliches Angebot zur Begründung eines Arbeitsverhältnisses bei [Firmenname] zu unterbreiten. Die wesentlichen Arbeitsbedingungen gemäß dem Nachweisgesetz (NachwG §2) lauten wie folgt:

Arbeitsbedingungen

Position: [Stellenbezeichnung]

Abteilung: [Abteilung]

Arbeitsort: [Arbeitsort]

Arbeitsbeginn: [Arbeitsbeginn]

Wöchentliche Arbeitszeit: [Arbeitszeit]

Bruttogehalt: [Vergütung]

Jahresurlaubsanspruch: [Urlaubsanspruch] Arbeitstage (gemäß BUrlG §3)

Probezeit: [Probezeit] (Kündigungsfrist 2 Wochen gemäß BGB §622 Abs. 3)

Art des Angebots

Art des Angebots: [Angebotstyp]

Annahme des Angebots

Bitte bestätigen Sie Ihre Annahme dieses Angebots schriftlich bis spätestens [Annahmefrist]. Nach Ablauf dieser Frist erlischt das Angebot gemäß BGB §148.

Mit der Unterzeichnung und Rücksendung dieses Schreibens kommt gemäß BGB §145 ff. ein verbindlicher Vorvertrag zustande, der die genannten wesentlichen Arbeitsbedingungen festlegt. Der formelle Arbeitsvertrag wird Ihnen zeitnah zum Unterschreiben zugesandt.

Wir freuen uns auf Ihre Bestätigung und darauf, Sie bald in unserem Team begrüßen zu dürfen.

Mit freundlichen Grüßen

[Firmenname]

Ich nehme das vorstehende Angebot an:

[Bewerbername]

Ort, Datum: ___________________________

Unterschrift: ___________________________

Bevollmächtigter Unterzeichner

[Unterzeichner]

Signature

Date: ________________

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What Is a Job Offer Letter Germany (Einstellungszusage)?

Die Einstellungszusage in Germany (Deutschland) unterscheidet sich rechtlich von einer bloßen Einladung zur Angebotsabgabe (invitatio ad offerendum) — zum Beispiel einer unverbindlichen Interessensbekundung oder einer bedingten Zusage. Eine verbindliche Einstellungszusage nach BGB Section 145 bindet den Arbeitgeber für die darin genannte Annahmefrist oder — mangels Fristangabe — für eine angemessene Zeit nach Section 147 Abs. 2 BGB. Zieht der Arbeitgeber die verbindliche Einstellungszusage unberechtigt zurück, kann er sich schadensersatzpflichtig machen (culpa in contrahendo nach Section 311 Abs. 2 BGB i.V.m. Section 241 Abs. 2 BGB).

Nach Section 2 des Nachweisgesetzes (NachwG) — das 2022 durch das Gesetz zur Umsetzung der EU-Arbeitsbedingungenrichtlinie grundlegend reformiert wurde — ist der Arbeitgeber verpflichtet, die wesentlichen Bedingungen des Arbeitsverhältnisses schriftlich zu dokumentieren. Die Einstellungszusage in Deutschland kann diese Nachweispflicht erfüllen oder zumindest vorbereiten, wenn sie alle Pflichtangaben nach Section 2 NachwG enthält: Beginn, Arbeitsort, Tätigkeit, Arbeitszeit, Vergütung, Urlaubsanspruch und Kündigungsfristen.

In der deutschen HR-Praxis werden Einstellungszusagen häufig in zwei Formen ausgestellt: als unbedingte verbindliche Zusage (bedingungsfreie Einstellungszusage) und als bedingte Einstellungszusage (vorbehaltlich positiver Referenzprüfung, ärztlicher Untersuchung, Zeugnis- oder Qualifikationsnachweise). Bedingte Zusagen sind rechtlich zulässig, solange die Bedingung sachlich berechtigt und klar formuliert ist. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) Erfurt hat in mehreren Entscheidungen die Grenzen zwischen verbindlicher Zusage und unverbindlicher Interessensbekundung präzisiert.

Die Einstellungszusage in Germany (Deutschland) schützt sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer: Der Bewerber kann sich auf die Zusage verlassen und andere Angebote ablehnen; der Arbeitgeber dokumentiert den Abschluss des Auswahlverfahrens und die vereinbarten Konditionen. Das Arbeitsgericht (ArbG) ist nach Section 2 Abs. 1 Nr. 3 Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) für Streitigkeiten aus der Einstellungszusage zuständig.

When Do You Need a Job Offer Letter Germany (Einstellungszusage)?

Die Einstellungszusage in Germany (Deutschland) wird in allen Situationen benötigt, in denen ein Arbeitgeber einem Bewerber nach Abschluss des Auswahlverfahrens eine Stelle verbindlich anbieten möchte.

Nach erfolgreichem Bewerbungsverfahren: Sobald der Arbeitgeber seine Entscheidung für einen bestimmten Bewerber getroffen hat, dient die Einstellungszusage als formelle Mitteilung dieser Entscheidung. Das ist besonders wichtig, wenn der Arbeitsvertrag erst zu einem späteren Zeitpunkt unterzeichnet werden soll — zum Beispiel erst am ersten Arbeitstag oder nach Ablauf einer Einspruchsfrist bei besonders langen Kündigungsfristen des Bewerbers beim bisherigen Arbeitgeber.

Bei Einstellung mit vorläufiger Bedingung: Möchte der Arbeitgeber die Einstellung von einem Ergebnis abhängig machen — zum Beispiel von einer noch ausstehenden ärztlichen Eignungsuntersuchung, der Vorlage bestimmter Qualifikationsnachweise oder der positiven Referenzprüfung —, ist eine bedingte Einstellungszusage das geeignete Instrument. Die Bedingung muss sachlich berechtigt und transparent formuliert sein.

Zur Erfüllung der NachwG-Pflichten: Section 2 NachwG verpflichtet den Arbeitgeber, die wesentlichen Arbeitsbedingungen spätestens am ersten Arbeitstag schriftlich nachzuweisen. Die Einstellungszusage kann — bei entsprechend vollständiger Ausgestaltung — als erster schriftlicher Nachweis nach Section 2 NachwG dienen und die separate Ausstellung einer Nachweiserklärung ersparen.

Bei Abwerbung qualifizierter Fachkräfte: Im Wettbewerb um spezialisierte Fachkräfte — besonders in der IT-Branche, im Ingenieurwesen oder bei leitenden Positionen — gibt eine verbindliche Einstellungszusage dem Bewerber die Sicherheit, um das aktuelle Arbeitsverhältnis zu kündigen und Verhandlungen mit anderen Unternehmen abzubrechen.

Für internationale Bewerber: Ausländische Bewerber, die für die Einreise nach Deutschland ein Visum für qualifizierte Beschäftigung (Section 18 Aufenthaltsgesetz, AufenthG) benötigen, müssen den deutschen Botschaften und Ausländerbehörden häufig ein verbindliches Stellenangebot vorlegen. Die Einstellungszusage erfüllt diese Anforderung.

What to Include in Your Job Offer Letter Germany (Einstellungszusage)

Eine rechtssichere Einstellungszusage in Germany (Deutschland) nach BGB Section 145 und NachwG Section 2 muss folgende Kernelemente enthalten, damit sie als bindendes Angebot gilt und die gesetzlichen Nachweispflichten erfüllt.

Identifikation der Vertragsparteien: Vollständiger Name und Anschrift des Arbeitgebers (bei Unternehmen: Firmierung laut Handelsregister, Rechtsform, Adresse), vollständiger Name und Anschrift des Bewerbers. Die exakte rechtliche Bezeichnung des Arbeitgebers ist entscheidend, da der Vertrag mit dem rechtlich identifizierten Unternehmen geschlossen wird.

Stellenbezeichnung und Tätigkeitsbeschreibung: Genaue Berufsbezeichnung und kurze Beschreibung der Hauptaufgaben. Nach Section 2 Abs. 1 Nr. 5 NachwG muss die vereinbarte Tätigkeit oder Art der Arbeit beschrieben werden. Eine zu vage Beschreibung kann die NachwG-Pflicht nicht erfüllen.

Arbeitsbeginn und Arbeitsort: Das Startdatum des Arbeitsverhältnisses (Section 2 Abs. 1 Nr. 1 NachwG) und der Arbeitsort oder — bei flexiblem Einsatz — das Hauptbüro mit dem Hinweis auf mögliche Einsatzorte (Section 2 Abs. 1 Nr. 4 NachwG). Bei Homeoffice-Regelungen sollte dies ebenfalls erwähnt werden.

Vergütung: Die vereinbarte Grundvergütung mit Angabe des Berechnungszeitraums (Monatsgehalt, Jahresgehalt) und der Fälligkeit (Section 2 Abs. 1 Nr. 7 NachwG). Sonderzahlungen wie Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld oder Boni sollten ebenfalls aufgeführt werden, sofern vereinbart.

Arbeitszeit: Regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit (Section 2 Abs. 1 Nr. 6 NachwG). Bei Teilzeit: genaue Stundenzahl. Hinweis auf die Einhaltung des Arbeitszeitgesetzes (ArbZG) — maximale tägliche Arbeitszeit von 8 Stunden nach Section 3 ArbZG.

Urlaubsanspruch: Gesetzlicher Mindesturlaub (24 Werktage nach Section 3 Bundesurlaubsgesetz, BUrlG, bei 6-Tage-Woche) und etwaiger vertraglicher Mehrurlaub (Section 2 Abs. 1 Nr. 9 NachwG).

Kündigungsfristen: Anwendbare Kündigungsfristen nach Section 622 BGB oder abweichende vertragliche Regelungen (Section 2 Abs. 1 Nr. 10 NachwG).

Probezeit: Falls vereinbart: Dauer der Probezeit, maximal 6 Monate nach Section 622 Abs. 3 BGB, mit verkürzter Kündigungsfrist von 2 Wochen.

Annahmefrist: Zeitraum, innerhalb dessen der Bewerber das Angebot annehmen muss (Section 148 BGB). Eine ausdrückliche Frist schafft Rechtssicherheit für beide Seiten.

Das Portal forms-legal.com stellt diese Einstellungszusage als strukturierte Vorlage für Arbeitgeber in Deutschland bereit. Verwandte Dokumente umfassen den Unbefristeten Arbeitsvertrag (de-arbeitsvertrag-unbefristet) und den Nachweis wesentlicher Arbeitsbedingungen (de-nachweis-wesentliche-arbeitsbedingungen). Vor Versendung sollte die Einstellungszusage durch einen Fachanwalt für Arbeitsrecht geprüft werden.

How to Fill Out Your Job Offer Letter Germany (Einstellungszusage)

Das Ausfüllen der Einstellungszusage in Germany (Deutschland) erfordert Präzision, da das Dokument bei Annahme einen rechtsverbindlichen Vertrag begründet.

Erster Schritt: Art der Zusage festlegen. Entscheiden Sie, ob die Einstellungszusage unbedingt (sofort verbindlich bei Annahme) oder bedingt (vorbehaltlich einer Bedingung wie Referenzprüfung oder Gesundheitsuntersuchung) sein soll. Bedingte Zusagen müssen die Bedingung klar und sachlich formulieren.

Zweiter Schritt: Arbeitgeberidentifikation. Tragen Sie den vollständigen Firmennamen mit Rechtsformzusatz (GmbH, AG, OHG usw.) und die vollständige Geschäftsadresse ein. Bei GmbHs empfiehlt sich die Angabe der Handelsregisternummer und des zuständigen Amtsgerichts.

Dritter Schritt: Bewerberangaben. Vollständiger Name und aktuelle Postanschrift des Bewerbers. Bei internationalen Bewerbern: Prüfen Sie, ob ein Arbeitserlaubnisnachweis (Aufenthaltstitel nach Section 4a AufenthG) erforderlich ist.

Vierter Schritt: Stellenbeschreibung und Arbeitsbedingungen. Tragen Sie alle NachwG-Pflichtangaben ein: Stelle und Tätigkeit (Section 2 Abs. 1 Nr. 5 NachwG), Arbeitsbeginn (Section 2 Abs. 1 Nr. 1 NachwG), Arbeitsort (Section 2 Abs. 1 Nr. 4 NachwG), Vergütung (Section 2 Abs. 1 Nr. 7 NachwG), Arbeitszeit (Section 2 Abs. 1 Nr. 6 NachwG), Urlaub (Section 2 Abs. 1 Nr. 9 NachwG) und Kündigungsfristen (Section 2 Abs. 1 Nr. 10 NachwG).

Fünfter Schritt: Probezeit eintragen. Falls eine Probezeit vereinbart wird, geben Sie Dauer (maximal 6 Monate) und die verkürzte Kündigungsfrist von 2 Wochen während der Probezeit an.

Sechster Schritt: Annahmefrist bestimmen. Setzen Sie eine klare Frist, innerhalb derer der Bewerber das Angebot annehmen muss — typisch sind 5 bis 14 Tage. Ohne Fristangabe gilt die gesetzliche angemessene Frist nach Section 147 Abs. 2 BGB.

Siebter Schritt: Unterzeichnung und Versendung. Die Einstellungszusage muss vom bevollmächtigten Unterzeichner unterzeichnet werden. Senden Sie das Original per Einschreiben oder übergeben Sie es persönlich gegen Empfangsbestätigung.

Common Mistakes to Avoid in Your Job Offer Letter Germany (Einstellungszusage)

Typische Fehler bei der Einstellungszusage in Germany (Deutschland) können zu ungewollten Rechtsbindungen, Schadensersatzklagen und Verstößen gegen das Nachweisgesetz führen.

Unklare Abgrenzung zwischen verbindlicher Zusage und unverbindlicher Interessensbekundung: Formulierungen wie wir sind interessiert, eine Stelle anzubieten oder Sie kommen in die engere Auswahl sind keine verbindliche Einstellungszusage nach BGB Section 145. Arbeitgeber, die eine verbindliche Zusage ausstellen wollen, müssen klare Angebots-Formulierungen verwenden; wer noch keine verbindliche Zusage erteilen will, muss entsprechend unverbindlich formulieren.

Fehlende NachwG-Pflichtangaben: Seit der NachwG-Reform 2022 muss die Einstellungszusage oder der erste Nachweis alle 15 Pflichtangaben nach Section 2 NachwG enthalten. Das Vergessen von Überstundenregelungen, Schichtarbeitsbedingungen oder Fortbildungsansprüchen kann Bußgelder von bis zu 2.000 Euro pro Verstoß nach Section 4 NachwG auslösen.

Bedingte Zusage ohne klare Bedingungsformulierung: Bedingte Einstellungszusagen müssen die Bedingung präzise und sachlich rechtfertigbar beschreiben. Eine vage Formulierung vorbehaltlich weiterer Prüfung ohne klare Angabe der Art der Prüfung und der Frist kann als unbedingte Zusage ausgelegt werden.

Widerruf ohne sachlichen Grund: Zieht der Arbeitgeber eine verbindliche Einstellungszusage zurück, nachdem der Bewerber bereits vertrauensschützende Dispositionen getroffen hat — zum Beispiel die Kündigung beim bisherigen Arbeitgeber — entsteht ein Schadensersatzanspruch aus culpa in contrahendo nach Section 311 Abs. 2 BGB. Der Schaden umfasst den entgangenen Verdienst bis zur nächsten möglichen Kündigung beim alten Arbeitgeber und eventuell entstehende Umschulungskosten.

Diskriminierende Bedingungen: Bedingte Zusagen dürfen keine unzulässigen Kriterien nach Section 1 AGG enthalten — also keine Bedingungen, die auf Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder andere geschützte Merkmale abstellen. Derartige Klauseln sind nach Section 7 AGG unwirksam und können Schadensersatzansprüche nach Section 15 AGG auslösen.

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