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Qualified Employment Reference Germany (Qualifiziertes Arbeitszeugnis)

Qualifiziertes Arbeitszeugnis Deutschland

GewO §109 Abs. 1 Satz 3 — Mit Leistungs- und Verhaltensbeurteilung (Zeugnissprache)

QUALIFIZIERTES ARBEITSZEUGNIS

(GewO §109 Abs. 1 Satz 3 — Mit Leistungs- und Verhaltensbeurteilung)

[Firmenname]

[Firmenanschrift]

Zeugnis

[Arbeitnehmername], geboren am [Geburtsdatum], war bei der [Firmenname] — einem Unternehmen der Branche [Branche] — vom [Beschäftigungsbeginn] bis zum [Beschäftigungsende] als [Berufsbezeichnung] in der Abteilung [Abteilung] beschäftigt.

Tätigkeitsbeschreibung

Zu den wesentlichen Aufgaben und Verantwortungsbereichen gehörten:

[Tätigkeitsbeschreibung]

Leistungsbeurteilung

[Leistungsbeurteilung]

Verhaltensbeurteilung

[Verhaltensbeurteilung]

Ausscheiden

[Arbeitnehmername] verlässt unser Unternehmen [Abgangsgrund] zum [Beschäftigungsende].

[Ausstellungsort], [Ausstellungsdatum]

[Firmenname]

Bevollmächtigter Unterzeichner

[Unterzeichner]

Signature

Date: ________________

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What Is a Qualified Employment Reference Germany (Qualifiziertes Arbeitszeugnis)?

Das Qualifiziertes Arbeitszeugnis Deutschland ist in Germany das in der Praxis am häufigsten ausgestellte und geforderte Arbeitszeugnis nach GewO Section 109 Abs. 1 Satz 3 in Verbindung mit BGB Section 630. Es enthält neben der reinen Bestätigung von Art und Dauer der Beschäftigung — wie das Einfache Zeugnis nach Section 109 Abs. 1 Satz 2 GewO — zusätzlich eine umfassende Bewertung der Leistung (Leistungsbeurteilung) und des Verhaltens (Verhaltensbeurteilung) des Arbeitnehmers gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und externen Geschäftspartnern.

Der gesetzliche Rahmen für das Qualifizierte Arbeitszeugnis in Deutschland ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Section 109 Gewerbeordnung (GewO) und Section 630 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Section 109 GewO legt fest, dass jeder Arbeitnehmer bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses Anspruch auf ein qualifiziertes Zeugnis hat, wenn er dies ausdrücklich verlangt. Section 109 Abs. 2 GewO bestimmt die Grundprinzipien der Zeugnisausstellung: den Wahrheitsgrundsatz (Verpflichtung zur inhaltlichen Richtigkeit) und das Wohlwollensprinzip (Verpflichtung zur berufsfördernden Formulierung).

Das charakteristischste Merkmal des Qualifizierten Arbeitszeugnisses in Deutschland ist die Zeugnissprache — ein System codierter Bewertungsformulierungen, das vom Bundesarbeitsgericht (BAG) in seiner Rechtsprechung anerkannt und reguliert wurde. Das Bundesarbeitsgericht Erfurt hat in der Leitentscheidung 9 AZR 584/13 klargestellt, wie die Beweislastverteilung bei Zeugnisberichtigung funktioniert: Bei einem Zeugnis mit der Bewertung befriedigend (Zufriedenheitsstufe 3) trägt der Arbeitnehmer die Beweislast für eine bessere Leistung; umgekehrt muss der Arbeitgeber ein schlechteres Zeugnis beweisbar rechtfertigen.

Die Zeugnissprache des Qualifizierten Arbeitszeugnisses in Germany (Deutschland) verwendet die sogenannte Zufriedenheitsformel als Kernbewertungssystem. Die Bewertungsstufen lauten von sehr gut bis mangelhaft: Stufe 1 (sehr gut) = stets zu unserer vollsten Zufriedenheit; Stufe 2 (gut) = stets zu unserer vollen Zufriedenheit; Stufe 3 (befriedigend) = zu unserer vollen Zufriedenheit; Stufe 4 (ausreichend) = zu unserer Zufriedenheit; Stufe 5 (mangelhaft) = im Großen und Ganzen zu unserer Zufriedenheit. Das Landesarbeitsgericht (LAG) Berlin-Brandenburg, das LAG Köln, das LAG München und das LAG Hamm haben diese Kodierungen in zahlreichen Zeugnisstreitigkeiten angewendet und verfeinert.

Das Qualifizierte Arbeitszeugnis in Deutschland muss auf offiziellem Firmenbriefpapier (Firmenbriefbogen) ausgestellt, von einem hierarchisch übergeordneten Unternehmensvertreter eigenhändig unterzeichnet und frei von Streichungen, Korrekturen und Geheimzeichen nach Section 109 Abs. 2 Satz 2 GewO sein. Das Arbeitsgericht (ArbG) ist nach Section 2 Abs. 1 Nr. 3 Arbeitsgerichtsgesetz (ArbGG) für alle Zeugnisstreitigkeiten zuständig; der Zeugnisanspruch verjährt nach Section 195 BGB in drei Jahren.

When Do You Need a Qualified Employment Reference Germany (Qualifiziertes Arbeitszeugnis)?

Das Qualifizierte Arbeitszeugnis in Germany (Deutschland) wird in allen Situationen benötigt, in denen ein Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis verlässt und auf dem deutschen Arbeitsmarkt eine neue Stelle anstrebt.

Bei regulärer Beendigung durch Kündigung: Kündigt der Arbeitnehmer selbst (Eigenkündigung nach Section 622 BGB) oder wird er vom Arbeitgeber ordentlich nach Section 622 BGB oder Section 1 Kündigungsschutzgesetz (KSchG) gekündigt, entsteht sofort der Anspruch auf das Qualifizierte Zeugnis. In der deutschen Praxis fordern über 90 Prozent der Arbeitnehmer das Qualifizierte Zeugnis, da das bloße Einfache Zeugnis in Bewerbungsunterlagen als negatives Signal interpretiert wird.

Bei Aufhebungsvertrag: Endet das Arbeitsverhältnis durch einen Aufhebungsvertrag nach Section 311 Abs. 1 BGB (einvernehmliche Auflösung), sollte das Qualifizierte Zeugnis als Verhandlungsgegenstand in den Aufhebungsvertrag aufgenommen werden — einschließlich der gewünschten Bewertungsstufe und Schlussformel. Das Bundesarbeitsgericht hat in mehreren Entscheidungen klargestellt, dass der Arbeitnehmer auch bei einvernehmlicher Beendigung das volle Recht auf ein qualifiziertes Zeugnis behält.

Für Beförderungs- und Stellenbewerbungen: Das Qualifizierte Zeugnis von vorherigen Arbeitgebern ist in Deutschland standardmäßig Teil jeder Bewerbungsmappe. Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) und die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) berichten, dass Personalverantwortliche das Zeugnis systematisch auf die Zeugnissprache-Kodierungen analysieren — besonders die Leistungsformel und die Schlussformel.

Bei außerordentlicher Kündigung: Auch nach einer außerordentlichen fristlosen Kündigung nach Section 626 BGB — selbst bei gravierenden Pflichtverletzungen des Arbeitnehmers — bleibt der Zeugnisanspruch nach Section 109 GewO bestehen. Der Arbeitgeber ist nicht berechtigt, das Qualifizierte Zeugnis zu verweigern; er kann jedoch entsprechend der Wahrheitspflicht die tatsächliche Leistung und das tatsächliche Verhalten wahrheitsgemäß darstellen.

Für internationale Bewerbungen: Ausländische Arbeitgeber verstehen das deutsche Zeugnissystem häufig nicht unmittelbar. In diesem Fall kann eine begleitende Übersetzung des Qualifizierten Zeugnisses hilfreich sein, die die Zeugnissprache-Kodierungen in die Zielsprache überträgt und die Bedeutung der Zufriedenheitsformeln erläutert.

What to Include in Your Qualified Employment Reference Germany (Qualifiziertes Arbeitszeugnis)

Ein rechtswirksames Qualifiziertes Arbeitszeugnis in Germany (Deutschland) nach Section 109 GewO und Section 630 BGB muss folgende Kernelemente enthalten, damit es den Anforderungen des Bundesarbeitsgerichts und der deutschen HR-Praxis entspricht.

Firmenbriefpapier und vollständige Arbeitgeberidentifikation: Das Zeugnis muss auf dem offiziellen Firmenbriefbogen mit vollständigem Firmennamen, Rechtsform, Adresse und Handelsregisternummer gedruckt sein. Das Landesarbeitsgericht Hamm hat in der Entscheidung 13 Sa 1589/11 festgestellt, dass einfaches Papier einen Formmangel darstellt.

Vollständige Angaben zur Person des Arbeitnehmers: Name (Vor- und Nachname), Geburtsdatum zur eindeutigen Identifizierung und exakter Beschäftigungszeitraum mit korrekten Tagesdaten nach Section 109 GewO.

Detailierte Tätigkeitsbeschreibung (Tätigkeitsbeschreibung): Vollständige Beschreibung der ausgeübten Funktionen, Verantwortungsbereiche, Projektleitungsaufgaben und Budgetverantwortung. Bei Führungskräften: Anzahl der direkt unterstellten Mitarbeiter und Führungsverantwortung.

Leistungsbeurteilung in der Zeugnissprache: Bewertung der fachlichen Kompetenz (Fachwissen), Arbeitsqualität (Arbeitsqualität), Arbeitsquantität und Effizienz (Arbeitsquantität), Eigeninitiative und Selbstmotivation sowie Belastbarkeit. Die Zufriedenheitsformel bestimmt die Gesamtnote: Stufe 1 = stets zu unserer vollsten Zufriedenheit (sehr gut); Stufe 2 = stets zu unserer vollen Zufriedenheit (gut).

Verhaltensbeurteilung in der festgelegten Reihenfolge: Bewertung des Verhaltens gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und — falls relevant — Kunden und externen Geschäftspartnern. Die Reihenfolge Vorgesetzte zuerst, dann Kollegen ist nach BAG-Rechtsprechung nicht bedeutungsneutral: Abweichungen von dieser Reihenfolge werden von HR-Experten als Hinweis auf Schwächen im entsprechenden Bereich interpretiert.

Führungsbeurteilung (bei Führungskräften): Führungsstil, Teamführung, Delegationsfähigkeit und Ergebnisse. Das Bundesarbeitsgericht hat klargestellt, dass das Fehlen einer Führungsbeurteilung bei einer nachweislich in Führungsposition tätigen Person einen Zeugnisnachteil darstellt.

Abgangsformel (Austrittsgrund): Die Angabe des Beendigungsgrunds — auf eigenen Wunsch, im gegenseitigen Einvernehmen, betriebsbedingt oder Befristungsablauf. Section 109 GewO verbietet kodierte negative Hinweise auf den Entlassungsgrund.

Schlussformel: Dank für die geleistete Arbeit und Wünsche für die berufliche und persönliche Zukunft. Das Bundesarbeitsgericht Erfurt hat in 9 AZR 227/11 zwar festgestellt, dass kein Rechtsanspruch auf die Schlussformel besteht, aber das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat die große praktische Bedeutung dieser Formel anerkannt — das Fehlen wird als Note-Abzug gewertet.

Das Portal forms-legal.com stellt dieses Qualifizierte Arbeitszeugnis als strukturierte Vorlage für Arbeitgeber in Deutschland bereit. Verwandte Dokumente umfassen das Einfache Arbeitszeugnis (de-arbeitszeugnis-einfach) und das Zwischenzeugnis (de-zwischenzeugnis). Arbeitgeber sollten Zeugnisformulierungen mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht oder einem zertifizierten Zeugnisberater abstimmen.

How to Fill Out Your Qualified Employment Reference Germany (Qualifiziertes Arbeitszeugnis)

Das Ausfüllen des Qualifizierten Arbeitszeugnisses in Germany (Deutschland) erfordert besondere Sorgfalt, da Formulierungsfehler in der Zeugnissprache nachhaltige Auswirkungen auf die Bewerbungschancen des Arbeitnehmers haben können.

Erster Schritt: Bewertungsstufe festlegen. Entscheiden Sie vor dem Ausfüllen, welche Gesamtbewertung das Zeugnis erhalten soll. Die Gesamtbewertung bestimmt alle Einzelformulierungen — ein Zeugnis mit Stufe 2 (gut) muss in allen Abschnitten konsistent gute bis sehr gute Formulierungen verwenden. Inkonsistente Zeugnisse — zum Beispiel sehr gute Leistung, aber nur ausreichendes Verhalten — werden von Personalverantwortlichen als spannungsreich und potenziell gefälscht bewertet.

Zweiter Schritt: Tätigkeitsbeschreibung erstellen. Beschreiben Sie die tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten vollständig und in ansteigender Komplexität. Beginnen Sie mit der Grundtätigkeit und ergänzen Sie Sonderaufgaben, Projektleitungen und Vertretungsaufgaben. Formulieren Sie aktiv: statt nach stiller Anweisung Berichte erstellt schreiben Sie eigenverantwortlich Berichte verfasst und Analysen durchgeführt.

Dritter Schritt: Leistungsformel auswählen. Für die Gesamtnote verwenden Sie die entsprechende Zufriedenheitsformel. Alternativformulierungen für Stufe 1 (sehr gut): erfüllte die übertragenen Aufgaben stets zu unserer vollsten Zufriedenheit; seine/ihre Leistungen lagen stets weit über den Anforderungen. Für Stufe 2 (gut): erfüllte die Aufgaben stets zu unserer vollen Zufriedenheit.

Vierter Schritt: Verhaltensbeurteilung formulieren. Halten Sie die festgelegte Reihenfolge ein: zuerst Vorgesetzte, dann Kollegen, dann externe Partner/Kunden. Standardformulierung für einwandfreies Verhalten (Stufe 2): Sein/Ihr Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen sowie Kunden war stets einwandfrei.

Fünfter Schritt: Schlussformel hinzufügen. Empfohlene Schlussformel für Stufe 1-2: Wir danken [Name] für die stets hervorragende/sehr gute Zusammenarbeit und wünschen ihm/ihr für die berufliche und persönliche Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg. Achten Sie darauf, sowohl berufliche als auch persönliche Zukunft zu erwähnen — das Weglassen von persönliche Zukunft signalisiert einen Abzug.

Sechster Schritt: Datierung und Unterzeichnung. Datieren Sie das Zeugnis auf den letzten Arbeitstag. Lassen Sie es von einem hierarchisch übergeordneten Unternehmensvertreter mit Originalunterschrift (Feuchtunterschrift) unterzeichnen. Keine elektronischen Unterschriften — das Bundesarbeitsgericht verlangt eine eigenhändige Unterschrift.

Common Mistakes to Avoid in Your Qualified Employment Reference Germany (Qualifiziertes Arbeitszeugnis)

Typische Fehler beim Qualifizierten Arbeitszeugnis in Germany (Deutschland) haben oft weitreichende rechtliche und praktische Folgen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Inkonsistente Bewertungen: Ein Zeugnis, das in der Leistungsbeurteilung Stufe 1 (sehr gut) verwendet, aber in der Verhaltensbeurteilung nur Stufe 4 (ausreichend) ausstellt, ist intern inkonsistent und rechtlich angreifbar. Personalverantwortliche erkennen solche Inkonsistenzen sofort — das Zeugnis verliert an Glaubwürdigkeit und kann dem Arbeitnehmer bei der Bewerbung schaden.

Fehler in der Reihenfolge der Verhaltensbeurteilung: Die Verhaltensbeurteilung muss Vorgesetzte vor Kollegen und Kunden erwähnen. Eine Umstellung dieser Reihenfolge — zum Beispiel Kollegen vor Vorgesetzten — wird von deutschen HR-Profis als codiertes negatives Signal interpretiert, das auf Konflikte mit Vorgesetzten hinweist. Das Bundesarbeitsgericht hat diesen Effekt in seiner Zeugnissprache-Rechtsprechung anerkannt.

Fehlende oder geschwächte Schlussformel: Das Weglassen der Schlussformel oder die Verwendung abgeschwächter Formulierungen wie Wir wünschen für die Zukunft alles Gute (ohne Danksagung und ohne berufliche und persönliche Zukunft) signalisiert in der deutschen HR-Praxis eine Verschlechterung der Gesamtnote um eine Stufe. Das Landesarbeitsgericht Düsseldorf hat diese Praxis ausdrücklich anerkannt.

Verwendung verbotener Geheimzeichen: Section 109 Abs. 2 Satz 2 GewO verbietet ausdrücklich Geheimzeichen. Trotzdem versuchen manche Arbeitgeber, durch auffällige Formatierungsfehler, Tippfehler im Namen oder ungewöhnliche Zeichensetzung versteckte Botschaften einzubauen — dies ist verboten und berechtigt den Arbeitnehmer zur Klage auf Neuerstellung.

Falsche Datumsangaben: Das Enddatum des Arbeitsverhältnisses — nicht das Kündigungsdatum — ist als Zeugnisdatum zu verwenden. Das Bundesarbeitsgericht hat in 9 AZR 227/11 ausdrücklich klargestellt, dass korrekte Datumsangaben ein zwingendes Erfordernis sind und Fehler den Nachbesserungsanspruch begründen.

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