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Antrag auf Namensänderung Deutschland

Antrag auf Namensänderung

Bundesrepublik Deutschland — NamÄndG §§ 1, 3

Kopf

ANTRAG AUF ÖFFENTLICH-RECHTLICHE NAMENSÄNDERUNG

gemäß §§ 1, 3 Namensänderungsgesetz (NamÄndG) — Bundesrepublik Deutschland

An: [Behörde Name]

Datum: [Antragsdatum]

Antragsteller

§ 1 ANGABEN ZUR ANTRAGSTELLENDEN PERSON

Name: [Aktueller Name]

Geburtsdatum: [Geburtsdatum], Geburtsort: [Geburtsort]

Staatsangehörigkeit: [Staatsangehörigkeit]

Aktuelle Wohnanschrift: [Anschrift]

Beantragte Namensänderung

§ 2 BEANTRAGTE NAMENSÄNDERUNG

Bisheriger Familienname: [Bisheriger Familienname]

Gewünschter neuer Familienname: [Gewünschter Familienname]

Bisheriger Vorname: [Bisheriger Vorname]

Gewünschter neuer Vorname (falls beantragt): [Gewünschter Vorname]

Begründung

§ 3 BEGRÜNDUNG DES ANTRAGS (§ 3 NamÄndG — WICHTIGER GRUND)

Grund der Namensänderung: [Namensänderungsgrund].

Detaillierte Begründung: [Begründung Details]

Schluss und Unterschrift

§ 4 ERKLÄRUNGEN UND BEIZUFÜGENDE UNTERLAGEN

Ich versichere, dass die vorstehenden Angaben vollständig und wahrheitsgemäß sind. Ich bin mir bewusst, dass die Namensänderung gebührenpflichtig ist (§ 7 NamÄndG i.V.m. der jeweiligen Landesgebührenordnung; Gebühr je nach Bundesland ca. 20–100 €) und einen wichtigen Grund nach § 3 NamÄndG erfordert.

Beizufügende Unterlagen: gültiger Personalausweis oder Reisepass; Geburtsurkunde; ggf. Heiratsurkunde oder Scheidungsurteil; ggf. Geburtsurkunden der betroffenen Kinder; Nachweise zum geltend gemachten Grund (z.B. ärztliches Attest, Schriftwechsel, Bescheinigungen).

Unterschrift des Antragstellers:

[Aktueller Name]

Datum: [Antragsdatum]

Antragsteller

________________

Signature

Betreut von Vladislav Sergienko, Gründer·Vorlage zuletzt geändert: ·Fehler melden

Was ist Antrag auf Namensänderung Deutschland?

Das deutsche Namensrecht ist zweigleisig: Privatrechtliche Namensänderungen erfolgen automatisch bei Eheschließung (§§ 1355 ff. BGB), Scheidung (§ 1355 Abs. 5 BGB), Adoption (§ 1757 BGB) oder kraft Eltern-Kind-Recht (§§ 1616–1625 BGB) ohne Genehmigungsverfahren. Öffentlich-rechtliche Namensänderungen nach NamÄndG setzen dagegen einen behördlichen Genehmigungsakt voraus: §§ 1, 3 NamÄndG verlangen einen „wichtigen Grund".

Die zuständige Behörde variiert je nach Bundesland. In Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen ist das Landratsamt oder die kreisfreieStadt (Einwohnermeldeamt) zuständig; in Berlin und Hamburg sind es die jeweiligen Bezirksämter. Das Standesamt ist zuständig, wenn die Namensänderung mit einer standesamtlichen Beurkundung verbunden ist (z.B. nach Adoption oder Anerkennung der Vaterschaft nach § 27 PStG — Personenstandsgesetz). Beschwerden gegen Ablehnungen gehen an das Verwaltungsgericht (VG) nach § 40 VwGO; Berufung an das Oberverwaltungsgericht (OVG) bzw. den Verwaltungsgerichtshof (VGH).

Seit dem Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG) vom 12. April 2024 (BGBl. I Nr. 123) können Personen, die ihren Geschlechtseintrag beim Standesamt nach § 2 SBGG ändern möchten, auch eine entsprechende Vornamensänderung beantragen — für trans, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen gilt das vereinfachte Verfahren nach SBGG statt des aufwändigeren NamÄndG-Verfahrens.

Der Bundesgerichtshof (BGH) und das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) haben in zahlreichen Entscheidungen die Anforderungen an den „wichtigen Grund" präzisiert. BVerwG 6 C 17.09 hat festgehalten, dass das Kindeswohl bei Namensänderungen minderjähriger Kinder einen besonders gewichtigen wichtigen Grund darstellt.

Die öffentlich-rechtliche Namensänderung nach NamÄndG ist abzugrenzen vom privatrechtlichen Namensrecht (BGB): Privatrechtliche Namensänderungen (§§ 1355 ff. BGB bei Heirat, § 1757 BGB bei Adoption) erfolgen kraft Gesetzes durch Willenserklärung, ohne behördliche Genehmigung. Öffentlich-rechtliche Änderungen nach NamÄndG erfordern dagegen einen wichtigen Grund und einen behördlichen Genehmigungsakt.

Das Personenstandsgesetz (PStG 2007, BGBl. I S. 122) regelt die Führung der Personenstandsregister (Geburten-, Ehe-, Lebenspartnerschafts- und Sterberegister) durch die Standesämter. Nach einer Namensänderung durch Verwaltungsakt übermittelt die Namensbehörde die Änderung an das zuständige Standesamt, das den Eintrag im Geburtsregister aktualisiert (§ 47 PStG). Eine aktualisierte Geburtsurkunde kann anschließend beim Standesamt beantragt werden.

Wann brauchen Sie Antrag auf Namensänderung Deutschland?

Ein Antrag auf Namensänderung nach NamÄndG in Deutschland wird benötigt, wenn keine automatische privatrechtliche Namensänderung greift und ein wichtiger Grund für eine Änderung des Familien- oder Vornamens vorliegt:

**Kindeswohl bei Patchwork-Familien:** Das häufigste Anwendungsfeld. Das Kind trägt den Nachnamen des Vaters, lebt aber ausschließlich bei der Mutter (mit neuem Familiennamen), Stiefvater oder in einer Pflegefamilie. Der abweichende Nachname kann das Kind in Schule und sozialem Umfeld stigmatisieren oder identifizierbar machen. § 3 Abs. 1 NamÄndVwV erkennt Kindeswohlerwägungen als wichtigen Grund an.

**Kein Kontakt zum namensgebenden Elternteil:** Hat der Vater (oder seltener: die Mutter), dessen Nachnamen das Kind trägt, seit Jahren keinen Kontakt zur Familie und gibt es keine Aussicht auf Kontaktaufnahme, kann die Weiterführung des Namens für das Kind belastend sein. Das BVerwG (6 C 17.09) hat Kontaktlosigkeit als Teil des wichtigen Grundes anerkannt.

**Unzumutbarer Name:** Namen, die im deutschen Sprachraum schwer auszusprechen, zu schreiben oder zu merken sind, können geändert werden. Besonders relevant für Personen, die durch Einbürgerung einen fremdsprachigen Namen tragen und Schwierigkeiten im alltäglichen Leben haben (Behördengänge, Berufsalltag).

**Diskriminierender oder lächerlicher Name:** Namen, die zu Spott, Diskriminierung oder Benachteiligung führen, stellen einen wichtigen Grund dar. Dies gilt auch für Nachnamen, die im historischen Kontext belastet sind.

**Geschlechtswechsel und Transgeschlechtlichkeit:** Seit dem SBGG (2024) gilt ein vereinfachtes Verfahren für Vornamen- und Geschlechtseintragsänderungen. Das klassische NamÄndG-Verfahren für Familiennamen bleibt daneben anwendbar.

**Adoption:** Nach Adoption nach § 1757 BGB erhält das Kind den Familiennamen der Adoptiv-Eltern automatisch. Eine ergänzende NamÄndG-Änderung des Vornamens kann durch den Antrag ergänzt werden. Vergleiche auch die Sorgerechtsvereinbarung (de-sorgerechtsvereinbarung) und Vaterschaftsanerkennung (de-vaterschaftsanerkennung) für familienrechtliche Hintergründe.

**Einbürgerung:** Bei der Einbürgerung nach §§ 10 ff. StAG können Einbürgerungsbewerber gleichzeitig eine Namensanpassung beantragen, wenn ihr ausländischer Name im deutschen Schriftsystem schwer darstellbar ist oder zu erheblichen Problemen führt. Das Bundesverwaltungsamt (BVA) koordiniert solche Verfahren.

**Schutz vor Diskriminierung am Arbeitsmarkt:** Mehrere Studien belegen, dass Namen mit ausländischem Klang bei gleichen Qualifikationen seltener zu Bewerbungsgesprächen führen. Die Namensänderung aus diesem Grund wird von Behörden teils als wichtiger Grund anerkannt, insbesondere wenn konkrete Diskriminierungserfahrungen nachgewiesen werden. Schriftliche Ablehnungen auf Bewerbungen oder Zeugenaussagen können als Belege dienen.

Was gehört in Ihr Antrag auf Namensänderung Deutschland?

Ein vollständiger Antrag auf Namensänderung nach §§ 1, 3 NamÄndG in Deutschland enthält folgende Kernbestandteile:

**1. Vollständige Angaben zur antragstellenden Person** Aktueller vollständiger Name (Familien- und Vorname), Geburtsdatum, Geburtsort, Staatsangehörigkeit, aktuelle Wohnanschrift. Bei Minderjährigen: Antrag durch gesetzlichen Vertreter (in der Regel betreuender Elternteil), ggf. mit Sorgerechtsnachweis.

**2. Präzise Bezeichnung des bisherigen und gewünschten Namens** Bisheriger Familienname und bisheriger Vorname (exakt wie in der Geburtsurkunde). Gewünschter neuer Familienname und ggf. neuer Vorname. Der neue Name darf keine Vornamen als Familiename oder anstößige Bezeichnungen enthalten (§ 1355 BGB analog, § 11 PStG).

**3. Wichtiger Grund (§ 3 NamÄndG)** Das Kernstück des Antrags. Die NamÄndVwV (Allgemeine Verwaltungsvorschrift) listet anerkannte wichtige Gründe auf. Die Begründung muss konkret, nachvollziehbar und durch Belege unterstützt sein. Allgemeine Abneigung oder ästhetische Präferenzen genügen nicht (BVerwG 6 C 17.09). Anerkannte Gründe: Kindeswohl (stärkster Grund, § 3 Abs. 1 Nr. 3 NamÄndVwV), soziale Schwierigkeiten wegen des Namens, fehlende emotionale Bindung an den namensgebenden Elternteil, Diskriminierung.

**4. Beizufügende Unterlagen** Gültiger Personalausweis oder Reisepass. Geburtsurkunde des Antragstellers (bei Kindern: Geburtsurkunde des Kindes). Heiratsurkunde oder Scheidungsurteil (bei Familienstandsänderungen). Sorgerechtsnachweis (bei Kindern: Sorgerechtsentscheidung oder Sorgeerklärung nach § 1626b BGB). Nachweise zum wichtigen Grund: ärztliches Attest (bei Krankheit), Schriftwechsel (bei Kontaktlosigkeit), Schulberichte (bei Kindeswohlproblemen), Polizeiberichte (bei Belästigung).

**5. Behördenangabe** Klare Adressierung an die zuständige Behörde. In Bayern: Landratsamt oder kreisfreie Stadt. In NRW: Ordnungsamt oder Standesamt der Gemeinde. In Berlin: Bezirksamt. Recherche der zuständigen Behörde am aktuellen Wohnsitz ist wichtig — falsch adressierte Anträge verursachen Verzögerungen.

**6. Gebühr (§ 7 NamÄndG)** Die Namensänderung ist gebührenpflichtig. Die Höhe richtet sich nach der jeweiligen Landesgebührenordnung und beträgt typischerweise 20–100 € (Familienname), bei Kindern ggf. ermäßigt. Bei Bedürftigkeit kann die Gebühr erlassen werden (§ 7 Abs. 2 NamÄndG).

**7. Auswirkungen auf Familienangehörige** Eine Namensänderung wirkt nur für den Antragsteller, nicht automatisch für Familienangehörige. Bei Eheleuten: der Ehegatte, der seinen Nachnamen anlässlich der Heirat geändert hat, führt weiterhin den alten gemeinsamen Namen. Separate Anträge für Kinder sind ggf. erforderlich. Auf forms-legal.com finden Sie alle relevanten Familienrechtsdokumente für Deutschland, darunter Vaterschaftsanerkennung und Sorgerechtsvereinbarung.

**8. Verwaltungsverfahren** Die Behörde prüft den Antrag nach Ermessen (§ 1 NamÄndG: „kann" — Ermessensentscheidung). Bei positivem Bescheid ergeht ein Verwaltungsakt, der dem Standesamt mitgeteilt wird; dieses ändert den Eintrag im Geburtenregister. Mit dem Bescheid: Personalausweis und Reisepass müssen neu beantragt werden (Meldebehörde).

**9. Rechtsschutz bei Ablehnung** Gegen den ablehnenden Verwaltungsakt kann Widerspruch eingelegt werden (§ 68 VwGO), anschließend Klage beim Verwaltungsgericht (§ 40 VwGO). Das Gericht überprüft die Ermessensentscheidung der Behörde auf Ermessensfehlgebrauch.

**10. Besonderheiten bei ausländischen Staatsangehörigen** Ausländer können nach § 1 Abs. 2 NamÄndG eine Namensänderung beantragen, wenn sie ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben. Ihr Namensrecht richtet sich nach dem Heimatrecht (Art. 10 EGBGB); die Änderung gilt nur für den deutschen Rechtsbereich.

So füllen Sie Ihr Antrag auf Namensänderung Deutschland aus

Das Ausfüllen des Antrags auf Namensänderung in Deutschland erfordert präzise Angaben und eine überzeugende Begründung:

**Schritt 1: Zuständige Behörde ermitteln** Die zuständige Behörde richtet sich nach dem Wohnsitz und dem Bundesland. Beispiele: Bayern → Landratsamt oder kreisfreie Stadt (Einwohnermeldeamt); NRW → Standesamt oder Ordnungsamt der Gemeinde; Berlin → Bezirksamt (Einwohnermeldeamt). Kontaktieren Sie die Behörde vorab, um die aktuelle Zuständigkeit zu klären.

**Schritt 2: Aktuelle und gewünschte Namensangaben eintragen** Bisherigen Familienname und Vorname exakt wie in der Geburtsurkunde. Gewünschten neuen Namen eintragen. Prüfen, ob der gewünschte Name zulässig ist: keine Vornamen als Familienname, keine anstößigen Bezeichnungen, keine Fanta-Namen ohne Bezug zur Person.

**Schritt 3: Grund auswählen und detailliert begründen** Wählen Sie den zutreffenden Grund aus dem Katalog. Dann: detaillierte, konkrete Begründung schreiben. Je spezifischer und durch Belege gestützt, desto besser. Schwache Begründungen (z.B. „Ich mag meinen Namen nicht") werden regelmäßig abgelehnt. Gute Begründungen enthalten: konkrete Ereignisse, Zeitangaben, Auswirkungen auf das tägliche Leben.

**Schritt 4: Unterlagen vorbereiten** Gültiger Personalausweis oder Reisepass (Kopie beilegen, Original bei Vorsprache mitbringen). Geburtsurkunde im Original oder beglaubigte Abschrift. Bei Namensänderung für Kinder: Sorgerechtsnachweis (Sorgeerklärung, Gerichtsbeschluss). Nachweise zum wichtigen Grund: z.B. ärztliches Attest, Schulberichte, Schriftwechsel.

**Schritt 5: Antrag einreichen und Gebühr zahlen** Antrag persönlich bei der Behörde oder per Post einreichen. Gebühr entrichten (ca. 20–100 € nach Landesgebührenordnung; Erlass bei Bedürftigkeit möglich nach § 7 Abs. 2 NamÄndG). Quittung aufbewahren.

**Schritt 6: Bescheid abwarten und Dokumente aktualisieren** Bearbeitungszeit: 4–12 Wochen je nach Bundesland und Behörde. Nach positivem Bescheid: Personalausweis, Reisepass, Führerschein (bei Umregistrierung), Bankkonto und Krankenversicherung auf den neuen Namen umschreiben lassen.

Häufige Fehler bei Ihrem Antrag auf Namensänderung Deutschland

Häufige Fehler beim Antrag auf Namensänderung in Deutschland und wie man sie vermeidet:

**Unzureichende Begründung:** Die häufigste Ablehnungsursache. Ein Antrag mit der Begründung „Ich mag meinen Namen nicht" oder „Es klingt besser" wird abgelehnt. Die NamÄndVwV verlangt einen konkreten, schwerwiegenden Grund. Schildern Sie spezifische Ereignisse, Auswirkungen auf Schule/Beruf/soziales Leben und legen Sie Belege bei.

**Falsche Behörde angeschrieben:** Die Zuständigkeit variiert nach Bundesland. Ein an das Standesamt geschickter Antrag, der eigentlich ans Landratsamt gehört, verursacht Verzögerungen. Zuständige Behörde vorab telefonisch klären.

**Fehlende Unterlagen:** Ohne Geburtsurkunde, Personalausweis oder Sorgerechtsnachweis (bei Kindern) wird der Antrag nicht bearbeitet. Vollständige Unterlagen beim ersten Einreichen beilegen und Kopien aufbewahren.

**Kein Zustimmungsnachweis bei Kindern über 14 Jahren:** Kinder ab 14 Jahren müssen der Namensänderung selbst zustimmen (§ 2 NamÄndG). Ohne schriftliche Zustimmung des Kindes lehnt die Behörde ab. Bei Kindern ab 14 Jahren muss die eigene Unterschrift des Kindes im Antrag vorliegen.

**Gewünschter Name nicht zulässig:** Vornamen als Familienname, anstößige Begriffe oder phantasievolle Erfindungen ohne Personenbezug werden abgelehnt. Der Standesbeamte prüft nach § 11 PStG die Zulässigkeit. Vorab beim Standesamt nachfragen, ob der gewünschte Name eintragungsfähig ist.

**Keine Aktualisierung der Dokumente nach Bescheid:** Nach der Namensänderung müssen Personalausweis (Meldebehörde), Reisepass (Bürgeramt), Führerschein (Fahrerlaubnisbehörde), Bankverbindungen und Behördenregistrierungen (Finanzamt, Krankenversicherung, Rentenversicherung) auf den neuen Namen umgestellt werden. Vergessen Sie keinen dieser Schritte.

**Antrag ohne Vorabrecherche zur Zulässigkeit:** Bevor der Antrag gestellt wird, sollte beim Standesamt geprüft werden, ob der gewünschte Name nach § 11 PStG eintragungsfähig ist. Vornamen müssen als solche erkennbar sein; Familiennamen dürfen keine Vornamen sein. Eine vorherige Recherche erspart Ärger und Ablehnungen.

**Vergessen, Dokumente nach Namensänderung zu aktualisieren:** Nach der Namensänderung müssen Personalausweis (Bürgeramt), Reisepass (Bürgeramt), Führerschein (Fahrerlaubnisbehörde), Bankkonten, Krankenversicherung, Finanzamt und Deutsche Rentenversicherung auf den neuen Namen umgestellt werden. Arbeitnehmer sollten beim Arbeitgeber eine aktualisierte Lohnsteuerbescheinigung beantragen. Wer dies vergisst, riskiert Fehler bei Steuererstattungen und Versicherungsleistungen.

Quellen und Zitate

Gesetzliche Zitate verlinken auf offizielle Regierungsquellen.

  1. § 1757 BGBDE official
  2. § 1355 BGBDE official
  3. § 1626b BGBDE official

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Gesetzesreferenzierte Vorlage — Vorlage zuletzt geändert Juni 2026

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