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Erbschaftsausschlagung Deutschland

Erbschaftsausschlagung

Bundesrepublik Deutschland — BGB §§ 1942, 1944, 1953, 1957; FamFG § 344

Kopf

AUSSCHLAGUNG DER ERBSCHAFT

gemäß §§ 1942, 1944, 1945 BGB; § 344 FamFG

An das Amtsgericht — Nachlassgericht —

[Ort], den [Datum]

Antragsteller

§ 1 AUSSCHLAGENDER ERBE

Name: [Ausschlagender Name], geboren am [Geburtsdatum], wohnhaft: [Ausschlagender Adresse], Staatsangehörigkeit: [Staatsangehörigkeit]

Erblasser

§ 2 ANGABEN ZUM ERBLASSER

Der Unterzeichner ist als [Verwandtschaft] des am [Sterbedatum] in [Letzter Wohnort] verstorbenen [Erblasser Name] auf Grund von [Berufungsgrundlage] zum Erben berufen. Kenntnis vom Erbfall erlangt am: [Kenntnis Erbfall]. Die 6-Wochen-Ausschlagungsfrist nach § 1944 BGB läuft ab diesem Datum.

Ausschlagungserklärung

§ 3 AUSSCHLAGUNGSERKLÄRUNG (§§ 1942, 1944, 1945 BGB)

Der Unterzeichner schlägt hiermit die Erbschaft nach dem am [Sterbedatum] verstorbenen [Erblasser Name] gemäß § 1945 BGB in der durch das Gesetz vorgeschriebenen Form gegenüber dem Nachlassgericht aus.

Die Ausschlagung erfolgt fristgerecht innerhalb der 6-Wochen-Frist des § 1944 Abs. 1 BGB ab Kenntnis des Erbfalls (Kenntnis am [Kenntnis Erbfall]). Grund der Ausschlagung: [Ausschlagungsgrund].

Die Wirkung der Ausschlagung: Die Erbschaft gilt nach § 1953 BGB als dem Ausschlagenden nicht angefallen. Die Erbschaft fällt den Personen an, die berufen sein würden, wenn der Ausschlagende zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte (gesetzliche Nachrückerfolge).

Hinweise

§ 4 RECHTLICHE HINWEISE

Die Ausschlagung ist nach § 1957 BGB anfechtbar, wenn sie durch arglistige Täuschung, Drohung oder Irrtum über eine verkehrswesentliche Eigenschaft des Nachlasses veranlasst wurde. Die Anfechtungsfrist beträgt 6 Wochen ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes (§ 1954 BGB). Die Anfechtung bewirkt, dass die Erbschaft als angenommen gilt.

Eine Ausschlagung zu Gunsten bestimmter Personen ist nach deutschem Recht nicht möglich — die Erbschaft fällt dem gesetzlich nächst Berufenen an (§ 1953 BGB). Wer die Erbschaft eines überschuldeten Nachlasses annehmen will, kann die Haftung durch Beantragung der Nachlassverwaltung (§ 1975 BGB) oder Nachlassinsolvenz (§§ 315 ff. InsO) auf den Nachlass beschränken.

Schluss

§ 5 UNTERSCHRIFT

[Ausschlagender Name]

([Ort], den [Datum])

Ausschlagender Erbe

________________

Signature

Betreut von Vladislav Sergienko, Gründer·Vorlage zuletzt geändert: ·Fehler melden

Was ist Erbschaftsausschlagung Deutschland?

Die Ausschlagungserklärung muss nach § 1945 BGB gegenüber dem zuständigen Nachlassgericht (Amtsgericht am letzten Wohnort des Erblassers, § 343 FamFG) abgegeben werden — persönlich zur Niederschrift des Gerichts oder notariell beurkundet. Eine formlose Ausschlagungserklärung (Brief, E-Mail, mündlich) ist nach § 1945 Abs. 1 BGB unwirksam. Das Nachlassgericht nimmt die Erklärung nach § 344 FamFG zu Protokoll.

Die Ausschlagungsfrist beträgt nach § 1944 Abs. 1 BGB 6 Wochen ab dem Zeitpunkt, in dem der Erbe von der Berufung und dem Grund der Berufung (Erbfall und eigene Erbenstellung) Kenntnis erlangt. Bei Auslandsaufenthalt des Erben verlängert sich die Frist auf 6 Monate (§ 1944 Abs. 3 BGB). Das Oberlandesgericht München (31 Wx 490/17) hat präzisiert, wann die Kenntnis i.S.d. § 1944 BGB beginnt. Die Fristversäumung führt dazu, dass die Erbschaft als angenommen gilt (§ 1943 BGB) — mit allen Konsequenzen für die Haftung nach §§ 1967 ff. BGB.

Die Wirkung der Ausschlagung regelt § 1953 BGB: Die Erbschaft gilt als dem Ausschlagenden nicht angefallen. Sie fällt denjenigen an, die berufen gewesen wären, wenn der Ausschlagende zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte — d.h. die nächsten gesetzlichen Erben nach §§ 1924 ff. BGB rücken nach. Die Ausschlagung kann nicht zu Gunsten bestimmter Personen erklärt werden; wer die Erbschaft ausschlägt, um sie einer bestimmten Person zuzuwenden, muss diese Person auch zur Annahme bewegen.

Von der Ausschlagung zu unterscheiden ist der Erbverzicht nach §§ 2346 ff. BGB: Dieser wird zu Lebzeiten des Erblassers durch notariell beurkundeten Vertrag zwischen dem künftigen Erblasser und dem Verzichtenden vereinbart. Die Ausschlagung hingegen erfolgt nach dem Tod. Auf forms-legal.com finden Sie eine strukturierte Vorlage für die Erbschaftsausschlagungserklärung, die alle Formanforderungen des § 1945 BGB erfüllt und als Grundlage für die Erklärung gegenüber dem Nachlassgericht dient.

Die Erbschaftsausschlagung hat steuerliche Konsequenzen: Schlägt der Erbe aus, gilt nach § 29 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG die Erbschaftsteuer für ihn als nicht entstanden. Der nachfolgende Erbe (der durch die Ausschlagung die Erbschaft erhält) ist dann erbschaftsteuerpflichtig. Durch gezielte Ausschlagung kann daher die Erbschaftsteuerlast optimiert werden — z.B. wenn ein Elternteil ausschlägt, um den Freibetrag des Kindes (400.000 € nach § 16 ErbStG) vollständig zu nutzen.

Wann brauchen Sie Erbschaftsausschlagung Deutschland?

Eine Erbschaftsausschlagung in Deutschland wird in folgenden Situationen benötigt:

**Überschuldeter Nachlass:** Der häufigste Grund für die Ausschlagung ist ein überschuldeter Nachlass. Schulden des Erblassers gehen auf die Erben über (§ 1967 BGB) und die Erben haften grundsätzlich auch mit ihrem eigenen Vermögen. Durch fristgerechte Ausschlagung innerhalb von 6 Wochen (§ 1944 BGB) entfällt jede Haftung. Wenn die Schulden die Vermögenswerte übersteigen, ist die Ausschlagung wirtschaftlich fast immer geboten.

**Nachlass mit unbekannten Verbindlichkeiten:** Auch wenn der Nachlass auf den ersten Blick wertvoll erscheint, können unbekannte Schulden auftauchen — Steuerschulden des Erblassers, versteckte Hypotheken, Bürgschaften, Unterhaltsverpflichtungen. Das Nachlassinventar nach §§ 1993 ff. BGB schränkt die Haftung auf den Nachlass ein, ist aber aufwendiger als die Ausschlagung.

**Steuerplanung:** Ein Erbe kann die Erbschaft ausschlagen, damit sie auf die nächste Generation übergeht und deren persönliche Freibeträge nach § 16 ErbStG genutzt werden (Eltern: 100.000 €, Kinder: 400.000 €). Da Großeltern-Freibeträge für Enkel nur 200.000 € betragen, kann die Weitergabe an die Kinder günstiger sein. Fachanwalt für Steuerrecht oder Steuerberater zu Rate ziehen.

**Familiäre oder persönliche Gründe:** Ein Erbe kann die Erbschaft aus persönlichen Gründen ausschlagen — z.B. wenn er keine Beziehung zum Erblasser hatte, die Erbschaft moralisch ablehnt oder einen Familienstreit beenden möchte. § 1945 BGB verlangt keine Begründung der Ausschlagung.

**Erbschaft mit Auflagen oder Vermächtnissen:** Sind mit dem Erbe belastende Auflagen (§§ 1940, 2192 ff. BGB) oder erhebliche Vermächtnisansprüche Dritter verbunden, kann die Ausschlagung wirtschaftlich günstiger sein als die Annahme mit Belastungen.

**Kettenausschlagung zur gezielten Erbfolge:** Schlagen mehrere Erben hintereinander aus, kann die Erbschaft schrittweise an einen bestimmten Erben weitergegeben werden (sog. Kettenausschlagung). Das OLG München (31 Wx 490/17) hat zu diesem Instrument wichtige Einschränkungen aufgezeigt. Fachanwalt für Erbrecht konsultieren, da jede Ausschlagung Kettenfolgen auslösen kann.

**Nachlassinsolvenz beantragen:** Wer die Erbschaft nicht ausschlägt und einen überschuldeten Nachlass erbt, kann alternativ beim Insolvenzgericht Nachlassinsolvenz (§§ 315 ff. InsO) beantragen. Das Insolvenzverfahren beschränkt die Haftung auf den Nachlass und verhindert den Zugriff der Gläubiger auf das eigene Vermögen.

Was gehört in Ihr Erbschaftsausschlagung Deutschland?

Eine wirksame Erbschaftsausschlagung in Deutschland nach §§ 1942–1957 BGB, § 344 FamFG enthält folgende Kernelemente:

**1. Form der Ausschlagung (§ 1945 BGB)** Die Ausschlagungserklärung muss zur Niederschrift des Nachlassgerichts (Amtsgericht am letzten Wohnort des Erblassers, § 343 FamFG) abgegeben oder notariell beurkundet werden. Eine schriftliche oder mündliche Ausschlagung ohne diese Formen ist unwirksam. Das Nachlassgericht nimmt die Erklärung nach § 344 FamFG zu Protokoll und sendet dem Ausschlagenden eine Ausfertigung.

**2. Ausschlagungsfrist (§ 1944 BGB)** Die Frist beträgt 6 Wochen ab dem Zeitpunkt, in dem der Erbe Kenntnis vom Erbfall und von der eigenen Berufung als Erbe erlangt. Bei Auslandsaufenthalt des Erben oder wenn der Erblasser seinen letzten Aufenthalt im Ausland hatte: 6 Monate (§ 1944 Abs. 3 BGB). Das Datum der Kenntnisnahme muss in der Ausschlagungserklärung angegeben werden. OLG München (31 Wx 490/17): Die Kenntnis beginnt, wenn der Erbe sowohl vom Tod als auch von der Tatsache seiner Erbenberufung weiß.

**3. Vollständige Angaben zum Ausschlagenden** Name, Geburtsdatum, Anschrift und Staatsangehörigkeit des Ausschlagenden. Die Staatsangehörigkeit ist relevant für das anwendbare Recht bei Auslandsbezug (Art. 21 EU-ErbVO Nr. 650/2012).

**4. Angaben zum Erblasser und Erbfall** Name, Sterbedatum und letzter Wohnort des Erblassers. Die Berufungsgrundlage (gesetzliche Erbfolge, Testament, Erbvertrag). Das Verwandtschaftsverhältnis zum Erblasser — relevant für die Nachrückerfolge nach § 1953 BGB.

**5. Ausschlagungserklärung (§ 1945 BGB)** Die Erklärung, die Erbschaft auszuschlagen — eindeutig, bedingungslos (§ 1947 BGB) und ohne Erklärung eines Grundes (ein Grund muss nicht angegeben werden). Eine bedingte Ausschlagung oder eine Ausschlagung zu Gunsten bestimmter Personen ist unwirksam (§ 1947 BGB).

**6. Wirkung der Ausschlagung (§ 1953 BGB)** Die Erbschaft gilt dem Ausschlagenden als nicht angefallen. Die Nachrückerfolge bestimmt sich nach §§ 1924 ff. BGB: Die nächsten gesetzlichen Erben rücken nach. Das Nachlassgericht muss nach § 1953 BGB von Amts wegen prüfen, wer durch die Ausschlagung als Erbe berufen ist.

**7. Anfechtung der Ausschlagung (§ 1957 BGB)** Eine bereits erklärte Ausschlagung kann nach § 1957 BGB angefochten werden, wenn sie durch Irrtum über den Gegenstand des Rechts, durch arglistige Täuschung oder durch Drohung veranlasst wurde. Die Anfechtungsfrist beträgt 6 Wochen ab Kenntnis des Anfechtungsgrundes (§ 1954 BGB). Auf forms-legal.com finden Sie eine Vorlage, die diese Hinweise enthält.

**8. Haftungsbeschränkung als Alternative** Wer nicht ausschlägt, kann die Haftung auf den Nachlass beschränken durch: Beantragung des Nachlassinventars nach §§ 1993 ff. BGB (Inventarisierungspflicht binnen einer vom Gericht gesetzten Frist); Nachlassverwaltung nach § 1975 BGB (Antrag beim Nachlassgericht); Nachlassinsolvenz nach §§ 315 ff. InsO. Wer den Inventarantrag versäumt, haftet nach § 2005 BGB unbeschränkt.

So füllen Sie Ihr Erbschaftsausschlagung Deutschland aus

Die Erbschaftsausschlagung in Deutschland bereiten Sie in folgenden Schritten vor:

**Schritt 1: Erbfall und Frist prüfen** Noten Sie das Datum, an dem Sie vom Erbfall und Ihrer Erbenstellung Kenntnis erlangt haben. Ab diesem Tag läuft die 6-Wochen-Frist des § 1944 BGB. Haben Sie die Kenntnis im Ausland erlangt oder hatte der Erblasser seinen letzten Aufenthalt im Ausland, beträgt die Frist 6 Monate. Versäumen Sie die Frist, gilt die Erbschaft als angenommen (§ 1943 BGB) — unabhängig von Ihrem tatsächlichen Willen.

**Schritt 2: Nachlassgericht ermitteln** Zuständiges Nachlassgericht ist das Amtsgericht am letzten Wohnort des Erblassers (§ 343 FamFG). Rufen Sie das Amtsgericht an, um sicherzustellen, dass Sie die Erklärung beim richtigen Gericht einreichen. In Bayern und Baden-Württemberg sind Nachlasssachen dem Notariat zugewiesen.

**Schritt 3: Ausschlagungserklärung vorbereiten** Nutzen Sie die Vorlage auf forms-legal.com, um alle erforderlichen Angaben zusammenzustellen: Name und Geburtsdatum des Ausschlagenden; Name, Sterbedatum und letzter Wohnort des Erblassers; Berufungsgrundlage; Datum der Kenntnisnahme vom Erbfall; die Ausschlagungserklärung selbst.

**Schritt 4: Ausschlagung beim Nachlassgericht erklären** Erscheinen Sie persönlich beim Nachlassgericht und geben Sie die Ausschlagung zur Niederschrift ab. Alternativ: ein Notar beurkundet die Ausschlagungserklärung nach §§ 8 ff. BeurkG und übermittelt sie an das Nachlassgericht. Bringen Sie Ihren Personalausweis und die Sterbeurkunde des Erblassers mit.

**Schritt 5: Ausschlagungsfolgen prüfen** Nach der Ausschlagung prüfen: Wer rückt durch Ihre Ausschlagung nach (§ 1953 BGB)? Sind Minderjährige betroffen? Minderjährige benötigen für die Ausschlagung die Genehmigung des Familiengerichts (§ 1643 BGB i.V.m. § 1850 BGB). Bei mehreren Miterben: Jeder Miterbe kann unabhängig ausschlagen — eine Ausschlagung bewirkt keine Gesamtausschlagung der Erbengemeinschaft.

**Schritt 6: Pflichtteilsrecht beachten** Die Ausschlagung der Erbschaft beseitigt nicht automatisch das Pflichtteilsrecht. Wer ausschlägt, behält nach § 2306 BGB seinen Pflichtteil, wenn er durch ein Testament mit Belastungen (Auflagen, Vermächtnissen) bedacht wurde. Fachanwalt für Erbrecht oder Notar fragen, ob nach der Ausschlagung noch ein Pflichtteilsanspruch besteht.

Häufige Fehler bei Ihrem Erbschaftsausschlagung Deutschland

Häufige Fehler bei der Erbschaftsausschlagung in Deutschland:

**Frist verpasst:** Die häufigste Fehlerquelle. Die 6-Wochen-Frist läuft ab dem Datum der Kenntnisnahme vom Erbfall — nicht ab dem Sterbedatum. Wer die Frist versäumt, hat die Erbschaft angenommen (§ 1943 BGB) und haftet mit seinem gesamten Vermögen (§ 1967 BGB). Sofort nach Kenntnis einen Fachanwalt für Erbrecht oder Notar aufsuchen.

**Falsche Form:** Eine formlose schriftliche Ausschlagung (Brief, E-Mail, SMS) an das Nachlassgericht oder an andere Erben ist nach § 1945 BGB unwirksam. Nur die persönliche Erklärung zur Niederschrift des Nachlassgerichts oder die notarielle Beurkundung sind wirksam.

**Partiell ausschlagen:** Eine Ausschlagung für einen Teil der Erbschaft ist nach deutschem Recht nicht möglich (§ 1950 BGB). Wer einen Erbanteil ausschlägt, schlägt ihn vollständig aus. Ausnahme: Ein Miterbe kann nur seinen eigenen Erbanteil ausschlagen, nicht den eines anderen Miterben.

**Ausschlagung zugunsten bestimmter Personen:** „Ich schlage aus zugunsten meines Bruders" ist nach § 1947 BGB unwirksam — eine Ausschlagung kann nicht zu Gunsten bestimmter Personen erklärt werden. Nach der Ausschlagung fällt die Erbschaft dem gesetzlich nächst Berufenen an, ohne Einflussnahme des Ausschlagenden.

**Minderjährige ohne Familiengerichtsgenehmigung:** Eltern dürfen für minderjährige Kinder die Erbschaft ohne familiengericht­liche Genehmigung ausschlagen, wenn der Nachlass offensichtlich überschuldet ist. In allen anderen Fällen muss das Familiengericht genehmigen (§ 1643 Abs. 2 BGB i.V.m. § 1850 BGB). Eine Ausschlagung ohne Genehmigung ist schwebend unwirksam.

**Pflichtteil nach Ausschlagung vergessen:** Wer ausschlägt, behält nach § 2306 BGB seinen Pflichtteilsanspruch, wenn er durch das Testament mit Belastungen (Auflagen, Vermächtnissen) bedacht wurde und diese den Erbteil erheblich beeinträchtigen. Fachanwalt für Erbrecht klären lassen, ob trotz Ausschlagung ein Pflichtteilsanspruch besteht.

Quellen und Zitate

Gesetzliche Zitate verlinken auf offizielle Regierungsquellen.

  1. § 1945 BGBDE official
  2. § 1944 BGBDE official
  3. § 1943 BGBDE official
  4. § 1953 BGBDE official
  5. § 1967 BGBDE official
  6. § 1947 BGBDE official
  7. § 1957 BGBDE official
  8. § 1954 BGBDE official
  9. § 1975 BGBDE official
  10. § 2005 BGBDE official
  11. § 1643 BGBDE official
  12. § 1850 BGBDE official
  13. § 2306 BGBDE official
  14. § 1950 BGBDE official
  15. § 343 FamFGDE official
  16. § 344 FamFGDE official
  17. § 16 ErbStGDE official

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Forms Legal. (2026). Erbschaftsausschlagung Deutschland (Deutschland) [Legal document template]. Forms Legal. https://forms-legal.com/de/deutschland/estate-planning/estate/erbschaftsausschlagung-deutschland

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Gesetzesreferenzierte Vorlage — Vorlage zuletzt geändert Juni 2026

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