Testament vs Lebzeitige Treuhand: Welches Nachlassplanungsinstrument Passt zu Ihnen?
Zuletzt aktualisiert: 2026-02-26
Testament vs Lebzeitige Treuhand
Zwei der wichtigsten Instrumente der Nachlassplanung sind das Testament und die Widerrufliche Lebzeitige Treuhand. Jedes dient einem bestimmten Zweck, und das Verstaendnis ihrer Unterschiede ist entscheidend.
Nachlassverfahren (Probate)
Der bedeutendste Unterschied ist das Nachlassverfahren. Ein Testament muss das Nachlassverfahren durchlaufen, ein gerichtlich ueberwachter Prozess, der sechs Monate bis zwei Jahre dauern kann. Eine Lebzeitige Treuhand vermeidet das Nachlassverfahren vollstaendig und ermoeglicht die Verteilung von Vermoegenswerten in Wochen.
Datenschutz
Ein Testament wird bei Einreichung beim Gericht zum oeffentlichen Dokument. Eine Lebzeitige Treuhand ist ein privates Dokument, das bei keinem Gericht eingereicht wird.
Vorsorgeplanung bei Geschaeftsunfaehigkeit
Wenn Sie geschaeftsunfaehig werden, kann der Nachfolge-Treuhaender sofort die Vermoegenswerte der Treuhand verwalten, ohne gerichtliche Beteiligung. Ein Testament bietet keinen Schutz waehrend der Geschaeftsunfaehigkeit.
Kosten
Ein Testament ist guenstiger zu erstellen, aber das Nachlassverfahren kann teuer sein. Eine Lebzeitige Treuhand kostet anfangs mehr, spart aber Nachlassverfahrenskosten.
Wann Welches Verwenden
- Verwenden Sie ein Testament fuer einfache Nachlaesse und zur Benennung von Vormuendern fuer minderjaehrige Kinder.\n- Verwenden Sie eine Lebzeitige Treuhand zur Vermeidung des Nachlassverfahrens, zum Schutz der Privatsphaere und zur Vorsorgeplanung.