Wie man einen Beratungsvertrag erstellt
Zuletzt aktualisiert: 2026-02-26
Wie man einen Beratungsvertrag erstellt
Ein Beratungsvertrag ist eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen einem Auftraggeber und einem selbststaendigen Berater, die die Bedingungen eines professionellen Engagements festlegt. Er definiert den Leistungsumfang, die Verguetung, den Zeitplan, das geistige Eigentum, die Vertraulichkeitspflichten und die Kuendigungsbedingungen.
Definition des Leistungsumfangs
Der Leistungsumfang bildet die Grundlage jedes Beratungsvertrags. Beschreiben Sie die spezifischen Ergebnisse, legen Sie messbare Ziele fest, erstellen Sie einen Zeitplan mit Meilensteinen und spezifizieren Sie die Abhaengigkeiten. Fuegen Sie ein formelles Aenderungsverfahren fuer Modifikationen am urspruenglichen Umfang hinzu.
Verguetungsstrukturen
Die gaengigsten Modelle sind: Stundenhonorar (ideal bei variablem Umfang), Festpreis pro Projekt (bietet Budgetsicherheit), monatliche Pauschale (fuer laufende Beratungsbeziehungen) und leistungsbasierte Verguetung (Boni, die an bestimmte Ergebnisse geknuepft sind).
Geistiges Eigentum
Die Klauseln zum geistigen Eigentum bestimmen, wem die waehrend des Engagements erstellten Arbeiten gehoeren. Nach US-Urheberrecht qualifiziert sich die Arbeit eines selbststaendigen Beraters nicht automatisch als Auftragswerk. Der Vertrag sollte Klauseln zur Abtretung von Rechten enthalten.
Einstufung als Selbststaendiger
Die Falscheinstufung eines Arbeitnehmers als selbststaendiger Auftragnehmer kann zu Haftung fuer nicht gezahlte Lohnsteuern und Strafen fuehren. Der Vertrag muss so strukturiert sein, dass er den Status als selbststaendiger Auftragnehmer widerspiegelt.
Kuendigungsklauseln
Behandeln Sie die ordentliche Kuendigung und die Kuendigung aus wichtigem Grund. Legen Sie fest, welche Bestimmungen die Kuendigung ueberdauern.
Forms Legal ermoeglicht die Erstellung eines professionellen und umfassenden Beratungsvertrags, der auf Ihr spezifisches Engagement zugeschnitten ist.