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Wie man einen Generalunternehmervertrag erstellt

Zuletzt aktualisiert: 2026-02-26

Wie man einen Generalunternehmervertrag erstellt

Ein Generalunternehmervertrag ist eine rechtlich bindende Vereinbarung zwischen einem Eigentuemer und einem Generalunternehmer, die den Bau, die Renovierung oder die Verbesserung von Immobilien regelt. Diese Vereinbarung legt den Leistungsumfang, die Zahlungsbedingungen, die Fristen, die Versicherungsanforderungen und die Pflichten beider Parteien fest.

Definition des Leistungsumfangs

Der Leistungsumfang ist die Grundlage der gesamten Vereinbarung. Er muss jede Phase des Projekts detailliert beschreiben, einschliesslich Baustellenvorbereitung, Fundamentarbeiten, Rohbau, Elektrik, Sanitaer, Heizung und Klimatisierung, Innenausbau und Endreinigung.

Zahlungsbedingungen

Drei Zahlungsmodelle sind ueblich: Festpreis (Pauschalvertrag), Selbstkosten plus Zuschlag und Zeit und Material. Der Vertrag muss einen Zahlungsplan festlegen, der an Projektmeilensteine gebunden ist. Der Sicherheitseinbehalt von typischerweise 5 bis 10 Prozent wird nach Projektabschluss freigegeben.

Versicherungsanforderungen

Der Unternehmer muss eine allgemeine Haftpflichtversicherung, eine Berufsgenossenschaftsversicherung und eine Kfz-Versicherung vorhalten. Der Eigentuemer sollte als Mitversicherter in der Haftpflichtpolice benannt werden.

Bauhandwerkerpfandrecht und Nachtraege

Nachtragsverfahren muessen eine schriftliche Dokumentation und Genehmigung vor Beginn der geaenderten Arbeiten erfordern. Pfandrechtsverzichte muessen jedem Zahlungsantrag beiliegen.

Gewaehrleistung und Streitbeilegung

Der Unternehmer muss garantieren, dass alle Arbeiten fachgerecht ausgefuehrt werden. Ein mehrstufiges Streitbeilegungsverfahren mit Verhandlung, Mediation und Schiedsverfahren hilft, Meinungsverschiedenheiten effizient zu loesen.